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Langenfeld/Düsseldorf: "CO-Pipeline auch ohne Bayer nötig"

Langenfeld/Düsseldorf : "CO-Pipeline auch ohne Bayer nötig"

Die Bayer-Tochter Material Science (BMS) wird auch nach ihrer geplanten Ausgliederung aus dem Leverkusener Konzern an der umstrittenen Kohlenmonoxid-Leitung zwischen den Werken Dormagen und Uerdingen festhalten. Dies machte Klaus Jaeger, BMS-Standortleiter in NRW, beim jüngsten "Forum zur CO-Pipeline" in Düsseldorf deutlich.

Laut Jaeger wird die künftig eigenständige Firma "auch weiterhin ausfallsichere Produktionsanlagen insbesondere in Bezug auf die Rohstoffversorgung im Verbund benötigen", heißt es in einer Pressemitteilung der IFOK GmbH über die nichtöffentliche Sitzung.

Die Vermittlungsagentur organisiert das "Forum" im Auftrag von Bayer. Dort kommen etwa alle zwei Monate bis zu 34 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medizin sowie von Gewerkschaften, Kommunen und Hochschulen zusammen. Die Pipeline-Gegner lehnen eine Teilnahme ab. Das Oberverwaltungsgericht lässt das grundlegende NRW-Rohrleitungsgesetz vom Bundesverfassungsgericht prüfen. Mindestens bis zu dessen Urteil ist der Pipeline-Betrieb untersagt.

(gut)