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Bundesagentur für Arbeit legt Arbeitsmarktzahlen für den Kreis Mettmann, Langendfeld und Monheim vor

In Langenfeld und Monheim : Arbeitslosigkeit geht deutlich zurück

Die Agentur für Arbeit Mettmann legt Statistik für Langenfeld und Monheim vor. Die Arbeitslosenquote für die Stadt Langenfeld sinkt von 5,0 Prozent im August auf aktuell 4,7 Prozent, in Monheim von 7,9 Prozent im August auf jetzt 7,4 Prozent.

In der Agentur für Arbeit Langenfeld sind aktuell 3.178 Menschen arbeitslos, das sind 194 weniger als im August und 362 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sinkt von 6,1 Prozent im August auf aktuell 5,8 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 6,5 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Arbeitsmarktbericht hervor. 

Danach meldeten sich im September 542 Personen erstmals oder erneut arbeitslos, das sind 63 mehr als vor einem Jahr. Zeitgleich konnten 735 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, das sind 40 mehr als im Vorjahresvergleich. Die Arbeitgeber aus Langenfeld und Monheim meldeten im September 181 neue Arbeitsstellen, drei weniger als vor einem Jahr. Damit sind in der Geschäftsstelle Langenfeld derzeit 775 freie Stellen gemeldet. Der Bestand erhöht sich somit um 233 Stellen zum Vorjahr. In Langenfeld sind aktuell 1.537 Menschen arbeitslos, das sind 88 weniger als im August und 233 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die Stadt Langenfeld sinkt von 5,0 Prozent im August auf aktuell 4,7 Prozent. Vor einem Jahr betrug diese 5,4 Prozent. In Monheim sind aktuell 1.641 Menschen arbeitslos, das sind 106 weniger als im August und 129 weniger als einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die Stadt Monheim sinkt von 7,9 Prozent im August auf aktuell 7,4 Prozent. Vor einem Jahr betrug diese noch 8,1 Prozent.

  • Karl Tymister, Chef der Agentur für
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    Mettmann, Erkrath, Wülfrath : Die Nachfrage nach Arbeitskräften sinkt
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Die Zahl der arbeitslosen Menschen im Kreis Mettmann ist laut einer Pressemitteilung im aktuellen Monat gesunken, liegt aber noch deutlich höher, als vor der Corona-Pandemie. Im September 2019 waren 14.826 Menschen arbeitslos, das waren 1.757 weniger als aktuell. Während der Finanzkrise im September 2009 waren 19.010 Personen arbeitslos, 2.427 mehr als derzeit.

„Die schrittweise Erholung auf dem Arbeitsmarkt von den Folgen der Corona-Pandemie setzt sich fort. Die Arbeitslosigkeit ist deutlich gesunken. Der Rückgang ist größer, als im Durchschnitt der letzten drei Jahre vor der Pandemie“, sagte Karl Tymister, Chef der Agentur für Arbeit Mettmann. Besonders junge Menschen unter 25 Jahre hätten davon profitiert. Die Jugendarbeitslosigkeit sei überproportional gesunken. Gleichzeitig steige die Arbeitskräftenachfrage weiter an. Alleine im September hätten Unternehmen aus dem Kreis Mettmann 981 freie Stellen gemeldet. Damit stieg die Zahl der offenen Stellen auf rund 3.700.

„Dieser Anstieg des Stellenbestandes demonstriert auch, dass es den Unternehmen schwerer fällt, das passende Personal zu finden. Es gibt vor allem bei Fachkräften erste Engpässe und nicht alle Stellen können besetzt werden“, so Tymister weiter.

(hesp)