Langenfeld: Bürgermeister kritisiert Jens Geyer

Langenfeld : Bürgermeister kritisiert Jens Geyer

Bürgermeister Frank Schneider (CDU) kritisiert den SPD-Landtagsabgeordneten Jens Geyer nach dessen Aussagen im RP-Redaktionsgespräch zu den Themenfeldern Schule und Kommunal-Soli.

"Die Tatsache, dass wir in Langenfeld eine zweite Gesamtschule auf den Weg gebracht haben, bedeutet für uns nicht, dass wir uns von der aktuellen Vielfalt der Schulen verabschieden möchten", so Schneider. "Gymnasium und Realschule sollen, auch nach dem Willen der Eltern, weiterhin bestehen bleiben." Er verwahre sich gegen den von Geyer erweckten Anschein, Gymnasien wären eher geduldet als gewünscht.

Zu dem von ihm als "Zwangsabgabe" bezeichneten Kommunalsoli zugunsten überschuldeter NRW-Städte fragt sich Schneider nach eigenen Worten, "für welches Team Jens Geyer denn nun spielt?" Wenn der Landtagsabgeordnete seine Solidarität mit den verschuldeten Ruhrgebietsstädten bekunde, "sollte er sich einmal fragen, wer ihn gewählt hat". Nach Schneiders Ansicht ist auch eine halbierte Zwangsabgabe "weiterhin nicht tragbar" für die so genannten Geberstädte, die über zahlreiche Umlagesysteme die Solidarität mehr als erfüllten.

(mei)