Bürgermeister in Monheim: Daniel Zimmermann (Peto) will 2020 wieder kandidieren

Junger Politiker : Monheims Bürgermeister Zimmermann will 2020 wieder kandidieren

Daniel Zimmermann will auch nach 2020 Bürgermeister in Monheim sein. Er äußerte sich jetzt auf der Peto-Homepage erstmals offiziell über seine politische Zukunft.

Darin sagt er unmissverständlich: „Wenn eine Mehrheit das möchte, trete ich in jedem Fall gerne wieder an.“ Bis vor einem Jahr, sagt Zimmermann, habe er sich gar nicht dazu geäußert, ob er nach der laufenden Amtszeit als Bürgermeister aufhören wolle. Jetzt sei entschieden, er mache 2020 weiter – wenn eine Mehrheit das möchte. Die Entscheidung treffe natürlich Peto auf ihrer Mitgliederversammlung. Bürgermeister zu sein, „ist ein Traumjob“, bekennt der Monheimer.

Die Aufgaben seien vielfältig. So führe er Gespräche mit großen Gewerbesteuerzahlern, aber auch mit Kleingärtnern und Schülern. Dazu kämen die Diskussionen im Rat und in den Ausschüssen. „Es wird nie langweilig.“ Wichtig sei ihm auch das Gefühlt, etwas für die Stadt, in der er aufgewachsen ist, zu tun. Unter den Projekten, die er in Monheim angestoßen habe, seien nicht alle auf Verständnis gestoßen, zum Beispiel, den beiden Moscheegemeinden kostenlose Grundstücke zu überlassen.

Viele der Projekte seien zwar kostspielig wie der Ankauf des Monheimer Tores, aber die Stadt könne sich das leisten, findet Zimmermann. Schließlich habe sie seit seinem Amtsantritt 450 Millionen Euro erwirtschaftet. Außerdem komme durch einige Projekte wieder Geld herein. Er nennt den Glasfaserausbau, der zunächst 27 Millionen Euro verschlinge, die später aber zurückfließen, wenn die Monheimer einen Anschluss buchten.

(pc)
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