Langenfeld: Bürgermeister fordert für S 6 10-Minuten-Takt nach Köln

Langenfeld : Bürgermeister fordert für S 6 10-Minuten-Takt nach Köln

Im 15-Minuten-Takt soll der schnelle Regionalzug Rhein-Ruhr-Express (RRX) in etwa zehn Jahren unter anderem die Großstädte Köln, Düsseldorf und Dortmund miteinander verbinden. Auf Langenfelder Gebiet ist zwar ein zusätzliches Gleis vorgesehen, doch kein Haltepunkt.

Bislang erfolglos blieb Bürgermeister Frank Schneiders Vorstoß bei Bahn, Bund und Land, jeweils eine Linie an den Bahnhöfen Langenfeld, Düsseldorf-Benrath, Leverkusen-Mitte und Köln-Mühlheim halten zu lassen, so dass Langenfeld und die anderen drei Bahnhöfe eine regionale Anbindung im Stundentakt erhielten. "In Antwortschreiben hatte ich das Gefühl, dass sich von den Verantwortlichen bislang niemand ernsthaft mit diesem Vorschlag befasst hat", meinte Schneider im Gespräch mit der RP.

Schneider kündigte in Sachen RRX weitere Briefe etwa an den neuen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt an, möchte parallel dazu aber durch einen Alternativvorschlag an die Bahn-Verantwortlichen eine Verbesserung für Langenfeld erreichen: durch einen Zehn-Minuten-Takt der S-Bahn morgens und am frühen Abend nach Köln. In Richtung Düsseldorf gibt es diesen Zehn-Minuten-Takt schon, weil ab Langenfeld zusätzlich zur S 6 alle 20 Minuten im Wechsel die S 68 nach Wuppertal fährt. "Das müsste doch auch in Richtung Köln möglich sein", meint Schneider, "wenn die S 68 dort und nicht in Langenfeld enden würde."

Dass viele Berufspendler täglich mit der S-Bahn zur Arbeit fahren, habe das Gutachten gezeigt, auf dessen Grundlage gerade der Bau von zusätzlichen 100 Parkplätzen am S-Bahnhof beschlossen wurde. "Aber der Zehn-Minuten-Takt in Richtung Leverkusen und Köln und zurück wäre auch im Sinne der vielen Einpendler wichtig."

(mei)