Langenfeld/Monheim: Bürger im Kreis ME haben kleinere Wohnungen als im Rest des Landes

Langenfeld/Monheim : Bürger im Kreis ME haben kleinere Wohnungen als im Rest des Landes

Mit 88,8 Quadratmetern im Durchschnitt waren im Mai 2011 die Wohnungen im Kreis Mettmann um 0,6 Quadratmeter kleiner als im Landesschnitt. Der lag bei 89,4 Quadratmeter. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Zensusergebnisse von Mai 2011 mitteilt, waren die Wohnungen in NRW damit etwa einen Quadratmeter kleiner als im Bundesdurchschnitt (90,6 m²).

Kreisweit gibt es deutliche Unterschiede bei der Wohnungsgröße. Für Velbert (41 234) ermittelten die Statistiker mit 83,5 Quadratmeter den Tiefstwert, dicht gefolgt von Hilden (28 838 Wohnungen) mit 84 Quadratmetern. Monheimer Wohnungen (19 874 Stück) waren 86,1 Quadratmeter groß; genau der gleiche Wert wie für Heiligenhaus (13 405). Wülfrath (10 698) ist die letzte Stadt mit einer unterdurchschnittlichen Wohnungsgröße – 88,9 Quadratmeter.

Erkrath (23 024 Wohnungen und 91,4 m2) sowie Langenfeld (27 906, 91,6 m2) liegen schon überm Landesschnitt. Mettmann (19 306) und Ratingen (46 000) boten 92,5 Quadratmeter je Wohnung. In Haan – mit 15 384 Wohnungen die drittkleinste Stadt im Kreis – bietet mit im Schnitt 93,6 Quadratmetern die größten Wohnungen; allein 451 sind größer als 200 Quadratmeter.

Im Ländervergleich zeigt sich, dass die Wohnungen in Berlin mit durchschnittlich 72,4 m² am kleinsten waren; die größten Wohnungen gab es im Saarland (103,0 m²), in Rheinland-Pfalz (102,9 m²) und in Niedersachsen (100,8 m²). In 251 von 396 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen lag die durchschnittliche Größe der Wohnungen bei über 100 m². Spitzenreiter war Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke) mit 128,7 m² Wohnfläche. Auf den weiteren Plätzen folgten Selfkant (Kreis Heinsberg) mit 127,6 m² und Heek (Kreis Borken) mit 127,2 m². Die durchschnittlich kleinsten Wohnungen im Lande ermittelten die Statistiker für Gelsenkirchen (74,0 m²), Duisburg (75,0 m²), Düsseldorf (75,1 m²) und Köln (75,7 m²).

Für die Ermittlung der durchschnittlichen Wohnungsgrößen haben die Statistiker die Gesamtwohnfläche der Wohneinheiten in Relation zur Gesamtzahl der Wohn- und sonstigen Gebäude mit Wohnraum (ohne Wohnheime) gesetzt. Ferien- und Freizeitwohnungen wurden bei der Berechnung laut Statistikamt IT.NRW nicht berücksichtigt.

(-dts)
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