Kommentar : Ausrufezeichen

Die geschätzte Zahl von 125 000 Dauerteilnehmern am 2. Ökumenischen Kirchentag ist ein Ausrufezeichen hinter der Bereitschaft, über Konfessionsgrenzen hinweg gemeinsam den christlichen Glauben hochzuhalten.

An der Basis in den Gemeinden ist die Einigung und Zusammenarbeit der verschiedenen Christlichen Kirchen ohnehin längst Alltag. Symbolhaft führt etwa in Langenfeld-Richrath ein "Brücke der Ökumene" genannter Holzsteg über den Burbach – als Direktverbindung zwischen dem evangelischen Gemeindezentrum der Lukaskirche und dem katholischen Pfarrzentrum St. Martin. Auch die Langenfelder Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) oder die ökumenischen Kinderbibeltage in Baumberg stehen für das Zusammengehörigkeitsgefühl, das die Amtskirchen indes noch verinnerlichen müssen. mei

(RP)
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