Langenfeld: Auch kleine Sportler träumen von Medaillen

Langenfeld : Auch kleine Sportler träumen von Medaillen

Rund 450 Kinder der Langenfelder Kindertageseinrichtungen haben am Donnerstag das Minisportabzeichen erlangt.

Was die Großen können, das können die Kleinen auch. Deshalb bekamen die Drei- bis Sechsjährigen der Langenfelder Kindertageseinrichtungen (Kitas) am Donnerstag die Möglichkeit, das Minisportabzeichen zu absolvieren.

Bereits zum vierten Mal fand die von Kreisgesundheitsamt und Kreissportbund Mettmann ins Leben gerufene Aktion statt. "Es nehmen immer mehr Kitas teil. Im ersten Jahr waren es über 200 Kinder", berichtet Bastian Köchling vom Referat Kindertageseinrichtungen, Schule und Sport. Das Referat führte die Sportveranstaltung in diesem Jahr erneut zusammen mit dem Sportverband Langenfeld und der SG Langenfeld durch. Am Donnerstag kamen schließlich rund 450 Kinder aus 15 verschiedenen Langenfelder Kitas im Jahnstadion zusammen.

Auch die 21 Kinder der Kita Gieslenberger Straße haben mitgemacht, bereits zum zweiten Mal. "Die Kinder waren im vergangenen Jahr absolut begeistert. Sie haben so davon geschwärmt, dass sich die Kleineren in diesem Jahr das Ereignis nicht entgehen lassen wollten. Und eine Medaille wollten sie natürlich ebenso gerne haben", sagte Carla Allendorf, Leiterin der Kita Gieslenberger Straße.

Insgesamt sechs Disziplinen mussten die Kleinen absolvieren. Dazu gehörten Ganz-toll-bewegen, Ganz-weit-springen, Ganz-hoch-springen, Ganz-weit- oder hoch-werfen sowie Ganz-schnell-und-lange-laufen. Die fünfjährige Carla Plümpe machte bei allem mit und durfte sich dann natürlich als Belohnung die ersehnte Medaille um den Hals hängen. Eine Disziplin gefiel ihr ganz besonders: "Beim Ganz-lange-laufen war ich spitze. Das hat richtig viel Spaß gemacht." Doch selbst alle sechs Disziplinen erschöpften Carla nicht: "Ich könnte noch viel mehr laufen. Wir haben im Kindergarten sehr oft trainiert."

Sie war nicht die einzige im Jahnstadion, die vor Energie und Motivation strotzte. Die sechsjährige Mia Seyer wollte sich direkt zum Laufen aufmachen, nachdem sie den Parcours hinter sich gebracht hatte. "Ich freue mich sehr aufs Laufen. Das ist immer besonder lustig", sagte sie.

Sie musste allerdings erst noch auf die anderen Kinder aus ihrer Kita, der Richrather Rappelkiste, warten. Denn diese wollten schließlich auch den Parcours und damit die Disziplin Ganz-toll-bewegen schaffen. Beim Parcours mussten die Kinder verschiedene Hindernisse überwinden und zeigen, dass sie ihr Gleichgewicht halten können.

"Selbst die Kinder mit Behinderung waren mit vollem Elan im Einsatz. Hier hat wirklich jeder teilgenommen", sagte Organisator Köchling. Auch die Erzieher waren sportlich unterwegs: So liefen und sprangen sie mit den Kindern mit oder schoben den Rollstuhl über die Laufbahn. Und das gegenseitige Anfeuern aller schien sich von selbst zu verstehen.

(RP)