Langenfeld: A 3-Zufahrt: Vollsperrung bis September

Langenfeld : A 3-Zufahrt: Vollsperrung bis September

Die Arbeiten an der Anschlussstelle Solingen befinden sich der zweiten Phase.

Seit über einem Monat gesperrt ist die A-3-Anschlussstelle Solingen. Autofahrer aus Richtung Wiescheid und Solingen, aber auch aus Langenfeld müssen über die Bergische Landstraße (L 403) und die A 542-Anschlussstelle Immigrath auf- und abfahren, wenn sie an der nächstmöglichen Stelle die Autobahn nutzen möchten. Nach der Installation einer mobilen Ampel hat sich die Lage mit den täglichen Staus im Zuge der Umbauarbeiten rund um die A 3 Langenfeld/Solingen entspannt - gleichwohl nur langsam. "Es läuft alles normal", sagt Projektleiter Dietmar Giesen vom NRW-Landesbetrieb Straßen. "An manchen Tagen läuft es richtig gut, aber durch das hohe Verkehrsaufkommen gibt es natürlich Schwierigkeiten", ergänzt Giesen mit Blick auf Staus. Er sieht den Baustellenverkehr grundsätzlich als "angemessen an, es funktioniert".

Immerhin hat Straßen NRW in der ersten von insgesamt vier Bauphasen ein Provisorium für rund 100 000 Euro installiert, so dass in beiden Richtungen der Verkehr fließen kann. "Wir haben für die Mobilität Geld in die Hand genommen." Die Komplettsperrung dauert voraussichtlich noch bis Anfang September. Die Arbeiten insgesamt sollen laut Plan bis Dezember fertiggestellt werden. Zurzeit befinden sich die Bauarbeiten in der zweiten Phase, eine Fahrbahnhälfte wird derzeit umgestaltet. Es wird aber nicht nur in den Straßenausbau investiert, sondern auch in neue Versorgungsleitungen für Strom und Gas, überdies in Abwasser- und Regenkanäle. Im September nimmt sich Straßen NRW dann die andere Fahrbahnhälfte vor. Von September bis Dezember ist wieder eine Teilsperrung vorgesehen.

Ziel der rund 2,5 Millionen Euro teuren Baumaßnahme ist es, die Autobahnzufahrten leistungsfähiger zu machen. Die Umgestaltung der Fahrbahnen an der Hardt um die Anschlussstelle Solingen der Autobahn A 3 wird auf einer Länge von 650 Metern mit neuem Fahrstreifen, zusätzlichen Abbiegespuren und längeren Grünphasen an den Ampeln realisiert. "Vier Ampeln werden zudem erneuert", sagt Dietmar Giesen. Der Projektleiter bittet ortskundige Autofahrer, die Baustelle "weiträumig zu umfahren, damit sie stressfreier ans Ziel gelangen". Und er ist zuversichtlich, dass schon in drei, vier Monaten vieles besser laufe. Zudem geht Dietmar Giesen davon aus, dass die Umgestaltungsarbeiten insgesamt "zur Entspannung der ständigen Verkehrsprobleme" beitragen werden.

(RP)