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2023 feiert Langenfeld 75. Geburtstag

Länderprojekt wird ausgesetzt : 2023 feiert Langenfeld sich selbst

Zum Geburtstag wird Langenfeld mit der Tradition brechen und mit dem Länderprojekt aussetzen. 2024 wird dann Belgien und seine reiche Kultur Thema sein.

Seit 2008 würdigt die Stadt Langenfeld mit ihren Länderprojekten die Kultur und Lebensart eines europäischen Staates. Im Jahr 2023 wird die Stadt Langenfeld 75. Zum runden Geburtstag soll daher die Tradition zum ersten Mal unterbrochen werden. Diesem Vorschlag der Verwaltung haben die Politiker im Kulturausschuss jetzt einmütig zugestimmt.

Zum 75. Geburtstag soll die Stadt Langenfeld selbst im Mittelpunkt stehen. „Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, die Auseinandersetzung mit der stadteigenen Historie in den Vordergrund zu stellen und sich der städtischen Gesamtentwicklung , der Kultur sowie wichtigen Persönlichkeiten der Stadt und den europäischen Netzwerken insbesondere im Hinblick auf die Partnerstädte auseinanderzusetzen“, heißt es in der Begründung. Gemeint sind damit vorrangig die beiden Partnerstädte Ennis (Irland) und Montale (Italien), die seit zehn Jahren offiziell mit der Stadt verbunden sind.

„Es ist gut, zum Stadtgeburtstag auch das Verbindende unter den Städten hervorheben zu können“, sagt CDU-Sprecherin Dr. Barbara Aßmann. Mark Schimmelpfennig kann dem Verwaltungsvorschlag gut folgen, Karsten Nummert „sehr gut“. Thomas Kirbisch (CDU) hinterfragte kritisch, ob denn die Förderung für Kulturschaffende wie etwa die Theatergruppe Blinklichter aufrecht erhalten werde. Dazu beruhigte Bürgermeister Frank Schneider. „Es gibt eine Förderung auch im Jubiläumsjahr. Der Bogen bleibt breit gespannt. Es gibt die übliche und zusätzliche Förderungen“, sagte er im Ausschuss.

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Zeitgleich mit der Aussetzung des Länderprojekts in 2023 haben die Politiker beschlossen, dass 2024 Belgien präsentiert werden soll. „Als zentraler Staat Europas steht Belgien schon durch seine drei offiziellen Amtssprachen für Mulitkulturalismus und Weltoffenheit“, heißt es in der Begründung der Stadt. Darüber hinaus sei Belgien Sitz der Nato und des europäischen Parlaments. Das mache Belgien zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt in der Weltpolitik. Auch kulturell bietet das Land einiges. Die Comic-Kultur ist faszinierend. Und auch die legendäre Schauspielerin Audrey Hepburn stammt von dort. Kulinarisch liefert das Land die weltbesten Pommes, köstliche Pralinen und starkes Bier.