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1,5 Millionen für Erweiterung vonKleinspielfeld in Langenfeld Berghausen

Erweiterung des Kleinspielfeldes in Berghausen : Erweiterung kostet 1,5 Millionen Euro

Der Langenfeler Sportausschuss hatte jetzt eine lange Tagesordnung abzuarbeiten. Unter anderem Thema: Der Baubeginn des TusPo-Umkleidehauses ist auf Ende des Jahres verschoben.

Der Bau des geplanten Umkleidegebäudes auf dem Areal des TuSpo Richrath 1869 an der Hildener Straße 1 wird in diesem Jahr nicht fertiggestellt. Das teilte Carsten  Lüdorf, Leiter des Referats Kindertageseinrichtungen, Schule und Sport den Mitgliedern des Sportausschusses während der vergangenen Sitzung mit. Die Bauarbeiten beginnen Ende des Jahres, die Fertigstellung erfolge im kommenden Jahr, so die derzeitige Planung.

Die Erweiterung des Kleinspielfeldes in Berghausen zu einem Großspielfeld wird teurer als zunächst gedacht. Das habe eine Machbarkeitsstudie durch ein Planungsbüro ergeben, berichtet Verwaltungsmitarbeiter und Sportfachwirt Bastian Köchling. Die bisher geplanten Kosten von rund 750.000 Euro verdoppelten sich bei einer Erweiterung.

Das dann entstehende Spielfeld könnte 95x50 Meter umfassen, was der Mindestgröße der DFB-Vorgaben (90x45 Meter) entspreche. Bundesligaspiele könnten dort aber dennoch nicht stattfinden. Eine Vergrößerung sei nicht möglich, weil ein Revisionsschacht und ein bestehendes Bauverbot  auf einer Ausgleichsfläche die Größe auf die genannten Maße einschränkten, so Köchling. „Nein, Sitzplätze sind in der Planung nicht enthalten“, informierte der Verwaltungsmitarbeiter. Die Höhe möglicher Kosten könne die Verwaltung ermitteln. Der bestehende Lärmschutzwall an der Anlage müsste nicht verlängert werden, weil es im Bereich des geplanten Feldes keine Bebauung gebe. Den bisherigen Gesamtkosten bei einer Vergrößerung von rund 1,491 Millionen Euro stünden Sanierungskosten des aktuell bestehenden Kleinspielfeldes in Höhe von rund 143.000 Euro gegenüber. 

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Weitere Themen im Sportausschuss: Die Sportlerehrung kann in diesem Jahr wegen Corona nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden. Die Verwaltung bereite aber eine Entscheidung vor, kündigt Lüdorf an.

„Wir möchten die Bewegungsförderung in den Kita vorantreiben“, sagt Köchling. Dahinter stehe die Idee, die motorische Grundlagenausbildung  in den Bewegungsräumen der Kita zu optimieren. Über die Langenfelder Vereine soll dann ein entsprechendes Angebot gemacht werden. Die Verwaltung strebe an, mit vier bis fünf Kita zu starten. Dafür werde das Interesse der Einrichtungen abgefragt, um die Möglichkeiten zu ermitteln und Informationen zu erlangen, welche Kooperationen möglicherweise bereits mit Vereinen bestehen. Die Kosten für das angedachte Programm beziffert die Verwaltung auf 5000 Euro in diesem Jahr. „Aber die werden steigen“, prognostiziert Lüdorf auf Nachfrage aus dem Ausschuss.

„5000 Euro bringt gar nichts“, meint der  Vorsitzende des Stadtsportbundes Karl-Heinz Bruser. Es müsse viel mehr getan werden. Er schlägt einen Betrag von 10.000 bis 15.000 Euro vor und verweist auf die bestehenden Erfahrungen der Vereine mit dem Sportangebot im Offenen Ganztag. „Wir wollen die Kinder in Bewegung bringen“, erwidert Sonja Wienecke, Leiterin des Fachbereiches Jugend, Schule und Sport, „aber geben sie uns die Zeit, vernünftige Grundlagen zu schaffen.“