Wasserverbrauch im Erkelenzer Land Muss der Hahn jetzt zugedreht werden?

Erkelenzer Land · Die anhaltende Hitze und ausbleibende Regenfälle lassen den Wasserverbrauch in die Höhe schnellen. Vor allem Felder und Gärten drohen zu vertrocknen. Auch Wildtiere leiden. Wie das Kreiswasserwerk die Lage beurteilt und ob Maßnahmen im Erkelenzer Land erforderlich sind.

 Es tröpfelt nur noch. Wenn plötzlich kein Trinkwasser mehr da ist, wird der Alltag beschwerlich. Auch das Erkelenzer Land ächzt dieser Tage unter der Hitzwelle.

Es tröpfelt nur noch. Wenn plötzlich kein Trinkwasser mehr da ist, wird der Alltag beschwerlich. Auch das Erkelenzer Land ächzt dieser Tage unter der Hitzwelle.

Foto: dpa/Patrick Pleul

 Eine neue Hitzewelle rollt auf Nordrhein-Westfalen zu. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Niederrhein lokale Temperaturen von bis zu 40 Grad prognostiziert  – eine große Belastung für Mensch und Umwelt. Die gute Nachricht ist: Die Hitze wird nur von kurzer Dauer sein, ab Mittwoch wird es wieder deutlich kühler. Das grundsätzliche Problem hat allerdings Bestand: Der Klimawandel führt dazu, dass die Sommer immer heißer und die Dürreperioden immer länger werden. In den vergangenen Wochen hat es nur wenig geregnet. Landwirte müssen verstärkt ihre Felder bewässern, um die Ernte zu retten. In vielen privaten Gärten sollen Rasensprenger für sattes Grün sorgen, zudem schlucken Pools eine Menge Wasser. Der Bedarf ist derzeit also enorm. In manchen Gegenden wird der Wasserverbrauch daher reglementiert, um einer  Knappheit vorzubeugen. Wie ist die Situation im Kreis Heinsberg?