Mord in Randerath 20 Hinweise nach „xy“ auf die Tote im Maisfeld

ERKELENZER LAND · Nach dem Filmbeitrag in der Sendung „Aktenzeichen xy“, der sich mit der im Jahr 2008 getöteten Alexandra Belhaj beschäftigt hatte, geht die Polizei nun neuen Hinweisen nach.

 Alexandra Belhaj wurde im Juni 2008 in einem Feld bei Randerath im Kreis Heinsberg tot aufgefunden.

Alexandra Belhaj wurde im Juni 2008 in einem Feld bei Randerath im Kreis Heinsberg tot aufgefunden.

Foto: Polizei

Im Fall der 2008 getöteten Alexandra Belhaj haben sich nach dem Filmbeitrag in der Sendung „Aktenzeichen xy“ offenbar neue Erkenntnisse ergeben. Die Aachener Polizei kümmert sich um den ungelösten Fall, den „cold Case“.

Die 24-Jährige, die aus Düsseldorf stammte und Beziehungen zum Ort Randerath gehabt haben muss, wo sie mit zwei Begleitern in einem Imbiss gesehen worden sein soll, wurde damals am 6. Juni in einem Maisfeld bei Heinsberg-Randerath tot aufgefunden. Im Fernsehen gezeigt wurde unter anderem ein handgeschriebener Zettel mit einer Verabredung an der Disco in Himmerich „bei Hilfart“ in einer falschen Schreibweise ohne h am Ende.

Berichtet wurde auch, dass die drogen- und alkoholabhängige Frau kurz vor ihrem Verschwinden ein Hotel-Wochenende mit einem unbekannten Mann verbracht und dafür Geld bekommen hat. „Gut 20 Hinweise sind eingegangen, sowohl in der Sendung als auch hier im Präsidium“, sagte Petra Wienen, Pressesprecherin der Polizei Aachen, auf Nachfrage. „Darunter war der eine oder andere Hinweis, der zu neuen Ermittlungsansätzen führt. Denen geht man jetzt nach.“

(gala)
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