Zwischen dem SV Roland Millich und einen Nachbarn schwelt ein Streit

Geehrt und Gewählt: Nachbarschaftsstreit kostet Roland Millich viele Nerven

Bei der Jahresversammlung ließ der Vorstand das vergangene Jahr Revue passieren.

Schon seit Monaten schwelt zwischen dem SV Roland Millich und einem Nachbarn ein Streit, der allen Beteiligten einiges abverlangt, wie Millichs Geschäftsführerin Monika Hörig während der Jahresversammlung verdeutlichte: „Dieser Nachbarschaftsstreit hat seit letztem Jahr nicht nur das Vereinsleben sehr beeinträchtigt, sondern uns allen auch viel Kraft und Nerven gekostet.“ So sei unter anderem ein Vorstandsmitglied des SV Roland Millich von dem Nachbarn auf dem Vereinsgelände tätlich angegriffen worden und habe ins Krankenhaus gemusst, wie Finanzverwalter Frank Blume mitteilte. Dabei bestehe für den Nachbarn ein Hausverbot. Nun sollen bauliche Veränderungen zur Deeskalation der Situation rund um das Willi-Waldhausen-Stadion beitragen. „Ein neuer Parkplatz ist in Arbeit“, sagt SV-Vorsitzender Michael Rapp. Der liegt an der L 117 am anderen Ende des Sportplatzes und soll 27 bis 30 Stellplätze bieten. Von dort soll ein beleuchteter Weg zum Sportplatz und zum Vereinsheim führen.

Und auch sportlich drückt bei den Millichern ein bisschen der Schuh: Die Erste Mannschaft ist nach nur einem Jahr aus der Bezirksliga abgestiegen, die Reserve spielt in der Kreisliga C. Zudem war dem Verein die Jugendabteilung „weggebrochen“, wie Blume erklärte. Jugendtrainer Sven Konkel bemühe sich mit großem Engagement um einen Neuaufbau: So sammelt eine G-Jugend bereits Erfahrungen und eine F-Jugend wolle man auf die Beine stellen.

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Eine Änderung gab es bei den Vorstandswahlen: Thomas Langenau kandidierte nicht mehr und wurde von Marcell Machut als stellvertretendem Vorsitzenden abgelöst. Das restliche Vorstandsteam besteht aus Rapp, Hörig, Jörg Kilian (stellvertretender Geschäftsführer), Blume und Ältestenrat Dieter Hempel. Geehrt wurden zudem noch Adam Leinweber für seine 20-jährige Vereinsmitgliedschaft, Pascal Schostock als bester Torschütze der Ersten Mannschaft und Waldemar Dell als treffsicherster Spieler der Reserve – beide erhielten je ein Trikot der Nationalmannschaft.

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