Handball : Handballteams versuchen, die Zwangspause zu bewältigen

Die Männer des ASV Rurtal-Hückelhoven und die Frauen des TV Erkelenz müssen seit Wochen auf spezifsches Handballtraining verzichten.

Die schwierige Lage rund um das Coronavirus speziell im Kreis Heinsberg geht naturgemäß auch an den dort beheimateten Handballteams nicht spurlos vorbei. Abgesehen von den Spielabsagen, auch am Wochenende fallen die Heimspiele aus, konnten sie genau wie andere Sportler schon seit Wochen nicht mehr trainieren.

Deswegen sieht Trainer Jens Opitz vom ASV Rurtal-Hückelhovben seine Spieler gerade in Bezug auf Ausdauer- und Athletiktraining nun selbst in der Verantwortung. Um ohne Vereinstraining eine ausreichende Fitness beizubehalten, hat die Trainerin der Damen des TV Erkelenz, Tina Bauermeister, ihren Spielerinnen unterschiedliche Aufgaben empfohlen: Unter anderem Joggen, Intervallläufe und verschiedene Workouts, die eigenständig oder in kleinen Gruppen durchgeführt werden können. Nichtsdestotrotz wird es nach einer über einmonatigen Pause des Trainings- und Spielbetriebs im Kreis eine Herausforderung, gegen Mannschaften zu bestehen, die ihren normalen Rhythmus beibehalten konnten.

Bei beiden heimischen Mannschaften gibt es bislang keinen bestätigten Coronafall. Kontakt zu Infizierten oder unter Quarantäne stehenden Personen kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Deswegen wollen alle Beteiligten eigentlich nicht das Risiko eingehen, die Gastgebenden Team zu gefährden. Weil der Verband aber den Spielbetrieb bis Donnerstag nicht vollständig eingestellt hatte, war zum Beisliel der ASV davon ausgegangen, beim TV Geistenbeck antreten zu müssen. In Absprache mit der spielleitenden Stelle folgten die Rurtaler aber der Empfehlung der Kreisverwaltung und beschlossen die Absage des Spiels. Am Donnerstag hat der Handballverband Niederrhein genau wie deas Nachbarverband Mittelrhein aber den Spielbetrieb eingestellt. „Wann wieder ein normaler Spielbetrieb möglich ist und wann die ausgefallenen Spiele nachgeholt werden können, ist derzeit unklar“, erklärte Tina Bauermeister.