Weltmeisterlich: Wegberger Schwimmer auf den Spuren der Profis

Weltmeisterlich : Wegberger Schwimmer auf den Spuren der Profis

WEGBERG (ball) Erfolgreicher hätte dieser Sommer für Thomas Uhle kaum sein können: Zuerst hatte der Wegberger seinen 60. Geburtstag gefeiert und sich auf die Zielgerade seiner beruflichen Karriere begeben. Und dann erfüllte er sich mit der ersten Teilnahme an der Masters-WM in Budapest auch noch einen kleinen Lebenstraum. "Es kann nicht jeder von sich behaupten, einmal bei einer WM dabei gewesen zu sein", sagte der Rückenschwimmer der SG Mönchengladbach kurz vor dem Abflug nach Ungarn. Die Vorfreude war groß, auch wenn bereits klar war, dass er nicht in das Hallenbecken eintauchen würde, in dem zwei Wochen zuvor die professionelle Schwimm-Elite ihre WM ausgetragen hatte, sondern in das Freiwasserbecken. Seine Ambitionen ordnete er realistisch ein: Mit der Medaillenvergabe würde er wohl nichts zu tun haben. "Dabeisein ist alles."

WEGBERG (ball) Erfolgreicher hätte dieser Sommer für Thomas Uhle kaum sein können: Zuerst hatte der Wegberger seinen 60. Geburtstag gefeiert und sich auf die Zielgerade seiner beruflichen Karriere begeben. Und dann erfüllte er sich mit der ersten Teilnahme an der Masters-WM in Budapest auch noch einen kleinen Lebenstraum. "Es kann nicht jeder von sich behaupten, einmal bei einer WM dabei gewesen zu sein", sagte der Rückenschwimmer der SG Mönchengladbach kurz vor dem Abflug nach Ungarn. Die Vorfreude war groß, auch wenn bereits klar war, dass er nicht in das Hallenbecken eintauchen würde, in dem zwei Wochen zuvor die professionelle Schwimm-Elite ihre WM ausgetragen hatte, sondern in das Freiwasserbecken. Seine Ambitionen ordnete er realistisch ein: Mit der Medaillenvergabe würde er wohl nichts zu tun haben. "Dabeisein ist alles."

Mehr als 10.000 Teilnehmer aus der ganzen Welt hatten sich für die Masters-WM angemeldet. Immer größer wird das Interesse älterer Hobbysportler daran, ihrer Leidenschaft ein wenig Professionalität zu verleihen. Gemeinsam mit einem zweiten Wegberger, dem Brustspezialisten Wolfgang Grenzing startete Uhle in der Altersklasse 60. Zahlreiche Trainingseinheiten hatten auch sie zuvor absolviert. Uhle ging über 100 Meter und 200 Meter Rücken ins Wasser - und erreichte Endzeiten von 1:36,68 und 3:29,64 min. Zwei ordentliche Resultate, bedenkt man, dass die Außentemperatur jenseits der 35 Grad lag und Freiwasser eher hinderlich für das Erreichen von Bestzeiten ist. "Die Orientierung fehlt im Außenpool", so Uhle. Für den Brustspezialisten Grenzing, der über 50, 100 und 200 Meter Brust (in 0:40,08 / 1:30,84 / 3:18,01) angetreten war, lief es ähnlich zufriedenstellend. Sie platzierten sich zwischen 20 und 30, im Mittelfeld.

Die Bilanz der beiden fiel positiv aus: "Die Weltmeisterschaft war eine tolle Zeit, auch aufgrund der Stimmung und der perfekten Organisation."

(RP)