1. NRW
  2. Städte
  3. Kreis Heinsberg
  4. Regionalsport

Wegberger Rennstall Leipert-Motorsport in Belgien und Italien erfolgreich

Motorsport : Konzentriert und mit Bleifuß aufs Podium

Motorsport: Der Rennstall Leipert-Motorsport aus Rath-Anhoven war in Spa mit dem GT4-Stern und in Fuji mit dem italienischen Lamborghini-Stier erfolgreich auf Punktejagd.

Bevor sie in die Sommerpause gingen, wollten die „schnellen Jungs“ des in Rath-Anhoven getunten Rennteams von Leipert-Motorsport der Konkurrenz bei der GT4 European Series im belgischen Spa-Franchorchamps mit dem AMG-Mercedes sowie mit den Lamborghini Huracán ST bei der Super Trofeo Asia auf dem Fuji Speedweay in Japan noch einmal richtig einheizen.

Auf der 7,004 Kilometer langen belgischen Ardennen-„Achterbahn“ gelang dies den Junior-Fahrern Ivan Pareras (17; Spanien) und Marcus Paverud (18; Norwegen) am Steuer des roten AMG-Mercedes GT4 im Rahmen der SRO-Speedweek mit Platz zehn und sieben im Silver-Klassement recht eindrucksvoll. Im ersten Wertungsrennen schob sich Ivan Pareras von P12 aus dem Training schnell auf P7, ehe er das Steuer an P11 liegend an Marcus Paverud übergab, der seinen Stint im großen 45er Starterfeld schließlich auf P15, gleichbedeutend als Zehnter der Silver-Wertung, beendete. Die Leipert-Junioren wussten sich im zweiten Lauf noch zu steigern, rasten von P21 auf P9-gesamt (P7 der Silverklasse) – natürlich umjubelt von der Leipert-Boxencrew.

Die „Asien-Abteilung“ der Wegberger hatte vor der Rückkehr an den Niederrhein auch allen Grund, zufrieden zu sein. Das vierte Rennwochenende der Lamborghini Super Trofeo Asia wurde in Fuji, am Fuße des 3776,24 Meter hohen Vulkans gleichen Namens zum Erfolgsevent: Klassensieg, Podiumserfolge und eine Pole Position. Die Finnen Mikko Eskelinen und Juuso Puhakka stellten ihren weiß-orangen Lambo mit der Startnummer 33 zum ersten Rennen der Pro-AM-Klasse auf Startplatz zwei, im zweiten sogar auf die Pole. Daraus resultierte schließlich in Rennen eins ein grandioser Sieg für den MadCroc Haracán, während der italienische Stier in Rennen zwei nach spannenden Positionskämpfen auf P2 die nicht minder umjubelte Zielflagge sah. Andere Voraussetzungen hatte das Leipert-Team mit der Startnummer 2 in der Pro-Klasse, denn die Australier Ben Gersekowski und Richard Muscat kamen jeweils aus der letzten Startreihe, weil sie wegen eines Getriebeschadens nicht am Qualifying teilnehmen konnten. Ihr aus der Not heraus gewonnenes Motto „wir pflügen das Feld von hinten auf“ setzten sie mit konzentriertem Bleifuß um, denn in beiden Rennen wurden sie als Gesamt-Fünfte und auf den Pro-Klassenpodiums mit P3 gewertet. Der nächste Angriff der Leipert-Stiere führt die vier Piloten am 22./23. September nach China auf den Shanghai-Circuit.