TuS-Volleyballerinnen schaffen Aufstieg Beeck ist zurück in der Verbandsliga

Volleyball · In der Vorsaison scheiterte TuS Beeck in der Relegation am Aufstieg, nun gelingt die souveräne Meisterschaft. Die Gründe für die fast perfekte Saison der Beecker Pinguine.

Die erfolgreiche Mannschaft des TuS Beeck, die nur zwei Spiele in der Saison nicht gewann.  Foto: Nipko

Die erfolgreiche Mannschaft des TuS Beeck, die nur zwei Spiele in der Saison nicht gewann. Foto: Nipko

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Die Saison hätte kaum besser laufen können für den TuS Beeck. Die Mannschaft hat die Landesliga glanzvoll an der Tabellenspitze abgeschlossen und steigt damit für die kommende Spielzeit in die Verbandsliga auf. Schon zu Saisonbeginn stand dieses Ziel für die Beeckerinnen fest: Fortan ließ sich der TuS nicht vom ersten Tabellenplatz vertreiben und spielte eine fast perfekte Spielzeit – nur zwei Partien konnte die Mannschaft letztendlich nicht für sich entscheiden.

„Diese Saison verlief wirklich extrem gut“, fasst Trainer Guido Roosen zusammen. Ihn habe vor allem der Zusammenhalt der Mannschaft begeistert: „Die Mädchen sind ein richtiges Team, das merkt man auf dem Spielfeld und auch außerhalb. Es ist unmöglich, diese Truppe nicht schnell in sein Herz zu schließen.“

In seinem Training setzte Roosen über die Saison hinweg weniger auf Athletik, was in der vorherigen Spielzeit ein Schwerpunkt gewesen war. Stattdessen trainierte er das Laufen und Denken ohne Ball. Seiner Ansicht nach habe sich das schnell ausgezahlt: „Wir haben gemerkt, dass wir uns nicht aus der Ruhe haben bringen lassen, wenn es doch mal knapp wurde.“

Die Erfahrung aus der Relegation der Vorsaison, in der die Beecker Pinguine den Aufstieg knapp verpasst hatten, sei der Mannschaft noch gut im Gedächtnis geblieben. Das sollte nicht noch einmal passieren. Mit großer Leidenschaft sicherte sich der TuS dieses Mal schon zwei Spieltage vor dem Ende der Saison vorzeitig den Aufstieg. Dass die Beeckerinnen die letzte Partie mit einer 2:3-Niederlage noch knapp hergaben, stört Roosen nicht weiter: „Die Aufstiegsfeier war für denselben Abend nach dem Spiel geplant. Da war niemand mehr besonders konzentriert und in Gedanken schon einen Schritt weiter.“

Mit dem Aufstieg in die Verbandsliga kehrt der TuS Beeck zurück in die Liga, die er vor zwei Jahren verlassen mussten. Guido Roosen ist überzeugt, dass die Mannschaft in diese Spielklasse gehört: „Das Niveau ist definitiv gegeben. Und auch, wenn ist zu früh für konkrete Ziele für die nächste Saison ist, werden wir zumindest versuchen, in dieser Liga zu bleiben.“ Ein künftiger Gegner der Beckerinnen ist dabei das Frauentea, des TV 1848 aus Mönchengladbach.

Bis zum Start in die neue Saison möchte er den Kader der TuS noch etwas auffüllen. Die Mannschaft ist mit zwölf Spielerinnen bereits gut besetzt, etwas Verstärkung sei aber optimal: „Auch wenn wir weitestgehend verletzungsfrei geblieben sind, ist das immer wieder ein Thema. Eine Spielerin wird aufgrund ihrer Schwangerschaft auch nicht durchgehend dabei sein können, sodass wir nicht immer voll besetzt sein werden.“ Zwei oder drei Volleyballerinnen auf gleichem Niveau würden die Mannschaft nach Ansicht des Trainers daher gut ergänzen.

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