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Volleyball: Oberligist VC Ratheim räumt die letzten Zweifel am Klassenerhalt aus

3:1-Heimsieg gegen KT Köln : VC-Klassenerhalt in trockenen Tüchern

Volleyball: Oberligist VC Ratheim räumt auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt aus. Durch einen 3:1-Heimerfolg gegen KT Köln können die Ratheimer dem Saisonfinale gegen den FCJ Köln II nun völlig entspannt entgegenblicken.

Die gute Nachricht verbreitete sich schon vor dem letzten Heimspiel des VC Ratheim: Der Klassenerhalt, der sowieso nur noch theoretisch in Gefahr war, war für den Volleyball-Oberligisten bereits in trockenen Tüchern – und zwar ohne sein Zutun.

Durch die 0:3-Niederlage von Fortuna Bonn war an das Thema Klassenerhalt ein Haken gemacht, den die Truppe von Trainer Hans Steffens dann auch noch bestätigte. Gegen die KT Köln, die ohne ihren Trainer angereist war und so zeitweise etwas führungs- und kopflos agierte, feierte der VC einen 3:1-Erfolg (25:23, 25:16, 19:25, 25:18). Damit verteidigte der VC Ratheim auch seinen vierten Tabellenplatz, den ihm jetzt nur noch der SV Bayer Wuppertal streitig machen kann. „Weiter nach oben kann es nicht mehr gehen, aber auch nur noch maximal einen Platz nach unten“, erklärt VC-Libero Markus Becker die Ausgangssituation für das Saisonfinale am 6. April. Dann geht es gegen den Tabellendritten FCJ Köln II, gegen den die Ratheimer aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen haben. Diese sollte für die Ratheimer allerdings deutlich schwerer zu begleichen sein, als jetzt gegen die Kölner Turnerschaft. Die fand in den ersten beiden Sätzen so gar nicht in die Partie, offenbarte eklatante Schwächen in der Annahme und Abwehr, sodass die Ratheimer leichtes Spiel mit ihrem Gegner hatten.

Im Schnelldurchgang sicherten sich die Hausherren die ersten beiden Durchgänge, auch wenn sie es in Satz Nummer eins zum Ende hin noch einmal unnötig spannend machten. Einen 21:24-Rückstand verkürzten die Kölner auf 23:24, wehrten damit also zwei Satzbälle ab, ehe sie sich dann doch geschlagen geben mussten. „Da haben wir kurz die Zügel etwas locker gelassen“, ärgert sich Becker. Das Gleiche galt für Durchgang Nummer drei – nur mit dem Unterschied, dass das Schleifenlassen viel zu lange dauerte. Bis 16:16 gestalteten die Hausherren die Partie noch ausgeglichen, gerieten dann aber mit 17:20 vorentscheidend in Rückstand und kassierten so einen völlig unnötigen Satzverlust, der bei dem ein oder anderen Zuschauer schon die Alarmglocken schrillen ließ.

Doch dieses Mal fanden die Ratheimer schnell zurück in die Erfolgsspur und zu ihrem dominanten Spiel. Zwar agierten die Domstädter jetzt auf einem deutlich höheren Niveau als zu Beginn der Partie, doch auch der VC zeigte (fast) sein ganzes Können. Mit viel Spielfreude, tollen Angaben, einer sehr stabilen Annahme und Feldabwehr sowie vielen gelungenen Angriffs- und Blockaktionen war der VC eindeutig das dominierende Team auf dem Feld. „Das war sicherlich eine der besten Leistungen der Saison“, freute sich Becker, „lediglich der dritte Satz hat gezeigt, dass in einigen Situationen die Konstanz beziehungsweise die Automatismen fehlen.“