TuS ohne große Erwartungen

Drei Spiele, drei Niederlagen: Mit dieser Rückrundenbilanz reist die Germania morgen zu Spitzenreiter SV Eilendorf. Schwanenberg hat nach dem Sieg gegen Brachelen wieder Hoffnung geschöpft, will nun in Kellersberg nachlegen.

Während vor dem 20. Spieltag mit dem SV Eilendorf (48 Punkte), und Rhenania Richterich (42) die beiden ersten Tabellenplätze so gut wie vergeben sind, bleibt der Abstiegskampf nach dem Derby-Sieg des SV Schwanenberg gegen den SV Brachelen spannend. Jetzt gilt es für die Schwäne aber auch nachzulegen, mit ihren erst 15 Punkten sind sie nämlich immer noch Vorletzter. Beste Gelegenheit, die Punktzahl weiter zu erhöhen, bietet sich morgen beim SC Kellersberg (19 Punkte). Auf tiefem Geläuf an der Alsdorfer Husemannstraße wird man aber wohl nur punkten, wenn man die Leistung der letzten 20 Minuten des Brachelen-Spiels wiederholen kann.

Torchancen besser nutzen!

Für Brachelen, das bei Yurdumspor antritt, hingegen gilt: Über 90 Minuten so auftreten, wie man das gut eine Stunde in Schwanenberg getan hat, dann aber auch treffen. Was sich den Tobias Küppers, Ibo/Serhat Coroz und Co in Schwanenberg in dieser Zeit so alles an Torchancen auftaten, wird so schnell wohl kaum mehr geboten. SVB-Trainer Jörg Beyel muss noch um Angreifer Tim Siemons bangen, der in Schwanenberg mit Schienbeinproblemen früh ausgewechselt werden musste.

Drei Spiele, drei Niederlagen – so die bisherige Bilanz des TuS Germania Kückhoven in der Rückrunde. So verunsichert reist man auch nicht mit allzu großen Erwartungen zu Tabellenführer SV Eilendorf. Ganz chancenlos sollte man die Germanen aber auch nicht erwarten. Ein ähnlich couragierter Auftritt wie letzte Woche gegen Richterich, trotz des 0:1, und ein erstes Erfolgserlebnis scheint möglich. Wenn Eilendorf nämlich einmal schwächelt, dann zuhause. Die beiden Niederlagen gegen Brachelen (1:2) und Baesweiler (2:4) kassierte die Rodtheut-Truppe auf eigenem Kunstrasenplatz im Halfenstadion. Auch darauf wird TuS-Trainer Hermann-Josef Lambertz seine Jungs wohl hinweisen. Nicht helfen kann hingegen Idris Börek, der gesperrt zusehen muss.

Gegen Arminia Eilendorf will Sparta Gerderath die unnötige 1:2-Niederlage im Nachholspiel beim FC Rurdorf vergessen machen. Das Tor wird wieder der A-Jugendliche Marc Michel hüten, der weiter den gesperrten Sven Krimp ersetzt. Zudem wollen Coach Bernd Nief und seine Spartaner Revanche für das völlig überflüssige 1:2 aus dem Hinspiel, Gerderaths erster Niederlage.

(ass)
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