TuS Grevenbroich nicht mehr dabei

Wegen Spielermangels hat der TuS Grevenbroich drei Spieltage vor Schluss seine Mannschaft aus der Männer-Bezirksliga zurückgezogen – mit Folgen für den TV 1860 Erkelenz 2. Der bleibt nun in der Klasse, wenn die eigene Erste Mannschaft den Ligaverbleib in der Landesliga schafft.

Da reden die Spieler des TV 1860 Erkelenz 2 seit Wochen davon, dass sie nicht mehr zu retten sind und aus der Bezirksliga in die Kreisliga A absteigen müssen – und nun ergibt sich drei Spieltage vor Saisonschluss doch eine veränderte Situation. Auslöser ist der TuS Grevenbroich, der seine Mannschaft wegen Spielermangels aus der Bezirksliga zurückgezogen hat. Somit stehen die Grevenbroicher als erster Absteiger fest, hinzu gesellen würde sich aktuell die Reserve der SG Wickrath-Beckrath. Damit wären die ETVer also gerettet.

Aber deren eigene "Erste" ist es, die das Zünglein an der Waage spielt. Denn schaffen die Mannen von Trainer Carsten Hirschfelder den Klassenerhalt in der Landesliga, darf die "Zweite" in der Bezirksliga verbleiben. "Die Auf- und Abstiegsregelung ist in dieser Saison wirklich kompliziert", merkt Rolf Mayer an, Vorsitzender des Handballkreises Mönchengladbach.

Schlüsselspiel gegen Borussia

Das nächste Beispiel dafür sind die Erkelenzer Bezirksliga-Frauen: Sie und ihr Trainer Hans Willi Schatten haben heute das entscheidende Duell gegen Borussia Mönchengladbach vor der Brust. Mit einem Sieg würden sich die Erkelenzerinnen auf Platz zwei verbessern, der aller Wahrscheinlichkeit nach zum Aufstieg in die Landesliga reichten könnte. Denn: Die Oberliga-Frauen des Rheydter TV steigen in die Verbandsliga ab; das RTV-Verbandsligateam wird aller Voraussicht nach in die Landesliga absteigen. Kommt es tatsächlich so, würde die dritte RTV-Mannschaft in der Bezirksliga (derzeit Tabellenführer) auf einen Aufstieg in die Landesliga verzichten. So lauten die Informationen des Handballkreises. In diesem Zusammenhang ist dann auch die Regelung kompliziert, was mit den abstiegsbedrohten Landesliga-Frauen der SG Rurtal-Hetzerath passiert.

Wie dem auch sei: In den verbleibenden Spieltagen bleibt für die Mannschaften noch jede Menge Arbeit übrig. Einzig die SG Rurtal-Hetzerath 2 darf sich schon leise auf die Meisterfeier in der Kreisliga A freuen, denn die vier Punkte Vorsprung auf den HSV Wegberg und den Rheyder TV sollten reichen, um in die Bezirksliga zu marschieren.

Wickrath auf Distanz halten

Unbedingt Gas geben müssen die Erkelenzer Landesliga-Männer beim TV Geistenbeck, um die SG Wickrath-Beckrath auf Distanz zu halten. Die Erkelenzer sollten sich auf ihre gute Leistung in der zweiten Pokal-Halbzeit gegen Oberligist Borussia Mönchengladbach besinnen.

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