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Reitsport: Traditionsturnier im Klostergarten

Reitsport : Traditionsturnier im Klostergarten

Reitsport: Zum 67. Mal lädt der Reit- und Fahrverein Erkelenz zum Reit- und Springturnier ein. Haus Hohenbusch bietet nach wie vor einen idealen Rahmen.

1400 Nennungen, 400 Starter und 600 Pferde - traditionsgemäß am Himmelfahrtstag, also morgen, beginnt das Reit- und Springturnier des Reit- und Fahrvereins Erkelenz. Auch die 67. Auflage des Turniers findet auf historischem Terrain statt, der malerische Klostergarten von Haus Hohenbusch ist wieder Schauplatz der insgesamt drei Turniertage.

 Kündigen das Turnier an (v.l.): Nicole Stoffels, Peter Jansen, Ute Voormanns-Wolters, Kristopher Muckel und Josef Küppers.
Kündigen das Turnier an (v.l.): Nicole Stoffels, Peter Jansen, Ute Voormanns-Wolters, Kristopher Muckel und Josef Küppers. Foto: Anke Backhaus

Erstmals wird Kristopher Muckel dabei in die erste Reihe gerückt, denn der 27-Jährige ist der neue Geschäftsführer des Vereins und beerbt damit Ute Voormanns-Wolters, die seit acht Jahren im Vorstand mitgearbeitet hat und sich aus beruflichen Gründen etwas zurückziehen wird. Muckel ist allerdings kein Unbekannter in Reihen des RFV Erkelenz. Seit zwölf Jahren ist er bei den Erkelenzer Reitern aktiv, startet bei Turnieren jedoch nicht mehr als Reiter, sondern konzentriert sich auf die Ausbildung des Nachwuchses.

Das Turnier selbst bietet erneut ein Prüfungsangebot in allen Bereichen des Dressur- und Springsports - von der Führzügelklasse bis zur mittelschweren Klasse. Vor allem die Kinder sollen beim RFV Erkelenz behutsam ans Turniergeschehen herangeführt werden. Ihre Prüfungen sind immer ein Highlight, denn die Jüngsten erobern das Publikum Jahr für Jahr im Sturm. Auch die schon etwas erfahrenen Jugendlichen bekommen ihren Platz in den verschiedenen Wettbewerben, während es sportlich dann zur Sache geht in der Dressurprüfung der Klasse M am Samstag und Springprüfungen der Klasse M am Samstag und Sonntag. In diesem Jahr verzichtet der Verein bewusst auf Prüfungen der Klasse S, "die einen erhöhten Aufwand an Richtern, Helfern und Kosten bedeuten", sagt Vorsitzender Josef Küppers. Überhaupt solle das Turnier auch seinen familiären Charakter nicht verlieren.

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Die Erkelenzer werden an den drei Turniertagen auch Platz für ein Showprogramm schaffen, so werden beispielsweise am Donnerstag die Voltigierer auf dem Platz sein, zu sehen sein wird auch eine Shettyquadrille. Am Samstag soll der erstmals angebotene Reiterflohmarkt die Besucher anlocken. Wer mitmachen will, meldet sich dazu bei Sabine Küppers, Telefon 0160 8336766. Verschiedene Kutschengespanne stellen sich am Sonntag dem Publikum vor. An allen Tagen beteiligt sich der Förderverein Haus Hohenbusch am Reitturnier und bietet den Besuchern interessante Führungen durch Haus Hohenbusch an.

Auch die Stadt Erkelenz unterstützt das Turnier. Bürgermeister Peter Jansen, der Schirmherr des Turniers ist, und Nicole Stoffels vom Referat für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing werden also auch bei der 67. Auflage des Traditionsturnier dabei sein. "Das Wetter wird immer schöner, da darf nun auch das Reitturnier endlich beginnen. Auch wenn der Reit- und Fahrverein seit Jahrzehnten Übung darin hat, die Veranstaltung auf die Beine zu stellen, so ergeben sich immer wieder neue Facetten", freut sich Jansen schon.

Neben den Sponsoren sind auch die Helfer wichtig, die ehrenamtlich für einen reibungslosen Ablauf sorgen werden.

(RP)