Tischtennis : Tischtennis der Extraklasse

Da rieb sich so manch alter "TT-Hase" verwundert die Augen: Das DTTB-Top-12-Ranglistenturnier des Nachwuchses in der Karl-Fischer-Sporthalle bot Tempo, Power, Ballgefühl und Akrobatik – Tischtennis wie aus einer anderen Welt.

Da rieb sich so manch alter "TT-Hase" verwundert die Augen: Das DTTB-Top-12-Ranglistenturnier des Nachwuchses in der Karl-Fischer-Sporthalle bot Tempo, Power, Ballgefühl und Akrobatik — Tischtennis wie aus einer anderen Welt.

Tischtennis wie aus einer anderen Welt sahen die zahlreichen Besucher des DTTB-Top-12-Ranglistenturniers des Nachwuches, das von der TT-Abteilung des TV 1860 Erkelenz in der Karl-Fischer-Halle ausgerichtet wurde. Manche alten "Tischtennishasen", die sich aus dem gesamten TT-Kreis MG eingefunden hatten, fragten sich allen Ernstes angesichts des Tempos, der Power, des Ballgefühls und der Akrobatik, die die jungen Akteure an den Tag legten, ob das tatsächlich die gleiche Sportart war, die sie einst mit Begeisterung betrieben hatten. Aber schließlich war hier auch das Beste, was der Deutsche Tischtennisbund an Nachwuchs zu bieten hat, am Start.

Und Kondition war ebenfalls gefragt, musste doch jeder Teilnehmer an den beiden Tagen je elf Einsätze bestreiten, von denen viele bis in die Verlängerung des Entscheidungssatzes gingen. Am Ende teilten sich die vier spielstärksten Verbände die ausgespielten Ranglistenkronen. Bayern gewann bei den Jungen, der Westdeutsche Verband bei den Mädchen, Baden-Württemberg bei den Schülern und Hessen bei den Schülerinnen.

"Chefkoch" Richard Hartkopf

Voll des Lobes waren Aktive und Betreuer über die Organisation. Die gemeinsamen Mittagsmahlzeiten aller Delegationen, die von "ETV-Chefkoch" Richard Hartkopf und seinem Team serviert wurden, fanden großen Anklang. Auch der gute Besuch (beim Tischtennis nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit) und das fachkundige Publikum wurden positiv registriert. Weitere Pluspunkte gab es für die lockere Atmosphäre in der Halle, die Freundlichkeit der vielen Helfer und die Sachkompetenz der Turnierleitung. Der einhellige Tenor lautete daher: "Erkelenz war eine Reise wert." Das sagten sich erst recht die jeweils sechs Erstplatzierten (siehe Info) ihrer Klasse, denn die qualifizierten sich damit für die Jugend-Europameisterschaften im Juli in Schwechat/Österreich.

(wh)
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