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Tischtennis: Bei Landesligist TV Erkelenz läuft es nicht rund

Tischtennis : Noch läuft es nicht rund bei Landesligist TV Erkelenz

Tischtennis: Die Erkelenzer Mannschaft um Teamchef Frank Picken kassierte beim Auswärtsspiel in Grevenbroich eine 5:9-Niederlage.

Noch läuft nicht alles rund beim Landesligisten TV Erkelenz. Das musste die Mannschaft bei ihrer Niederlage in Grevenbroich erfahren. 5:9 ging die zweite Begegnung in der noch jungen Saison aus Sicht der Erkelenzer aus. Aus den Doppeln konnte der ETV nur einen Sieg holen. Doppel 1 mit Frank Picken und Benedikt Funke schlug das Grevenbroicher Doppel zwei glatt in drei Sätzen. Dafür lief es beim ETV-Doppel zwei leider gar nicht glatt. Oliver Winkelnkemper und Dirk Twardygrosz mussten sich Marcel Krämer/Christoph Sappert in drei Sätzen geschlagen geben. In der Begegnung Doppel drei gegen Doppel drei hatten Stefan Padberg und Ersatzmann Steffen Hoeppener gegen Michael Schüller und Daniel Günther in fünf Sätzen das Nachsehen.

Prima spielte dann das obere Paarkreuz des ETV. Teamchef Picken gewann beide Partien (3:0 gegen Niema Manavi und 3:2 gegen Krämer), und Winkelnkemper steuerte ein 1:1 bei (3:0 gegen Krämer und 0:3 gegen Manavi). In der Mitte lief fast alles gegen Erkelenz: 1:3 lautete dort die Bilanz. Lediglich Funke konnte in einem Fünf-Satz-Match einen Punkt beisteuern – den zweiten (und letzten) Fünf-Satz-Erfolg des Tages für den ETV. Alle vier anderen Partien, die in den Entscheidungssatz gingen, holte sich Grevenbroich. „Da schien es auch so, als habe Grevenbroich den größeren Siegeswillen als wir“, ist Picken ein wenig enttäuscht. Dass Steffen Hoeppener für Arnd Tulke eingesprungen ist, mag auf dem Papier als Nachteil gelesen werden, doch war er in seinem Einzel gegen Jan Schüller nah dran am Punktgewinn. Allerdings holte sich der Grevenbroicher, der sonst in der vierten Mannschaft in der 1. Kreisklasse spielt und selbst auch als Ersatzmann eingesprungen war, den fünften Satz.

An der Ersatzstellung kann die Niederlage nicht gelegen haben, denn der TTC musste auf die Nummern eins und vier verzichten und hat zweimal aus der vierten Mannschaft Ersatz bekommen. Für den TTC ging das Manöver auf: Im unteren Paarkreuz blieben alle drei Punkte in Grevenbroich.