Squash : Squasher vor unsicherer Zukunft

Der RSB Rheydt hat die Bundesliga-Saison nach einem Remis und einer Niederlage auf einem ordentlichen sechsten Tabellenplatz beendet.

Der Rheydter Squashclub RSB beendete die Bundesliga-Saison im heimischen elan Vital mit einem 2:2 gegen Diepholz und einer 1:3-Niederlage gegen Bremen. Die Rheydter spielten gegen den direkten Konkurrenten aus Diepholz um Tabellenplatz fünf. Die beiden 17-Jährigen im RSB-Team, der Gladbacher Jan Wipperfürth und der Belgier Thimi Christiaens, die beide zu den besten europäischen Junioren zählen, setzten sich gegen die beiden erfahrenen Bundesligaspieler Dustin Eickhoff und Julian Kischel souverän durch.

In beiden Spielen beeindruckte die beiden. Die beiden Talente, die jeweils professionell Squash spielen wollen, waren ihren Gegnern in ihren Spielen überlegen und zeigten dabei auch, wie weit ihre Entwicklung fortgeschritten ist. Da Diepholz tags darauf gegen Hamburg siegte, rutschten die Rheydter auf Tabellenplatz sechs ab. Dass die drei Punkte Vorsprung auf Diepholz am Ende dennoch nicht genügten, um den Tabellenplatz fünf zu verteidigen, lag daran, dass Rheydt im letzten Saisonspiel gegen Bremen ausgesprochen unglücklich unterlag. „Über die gesamte Saison gesehen war es dann das bessere Satzverhältnis, das letztendlich den Ausschlag für die Diepholzer gab“, sagte RSB-Vorsitzender Paul-Ludger Schmitz.

Er zog aus sportlicher Sicht eine positive Bilanz: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Abschneiden in der Saison. Unsere Mannschaft zeigte tollen Teamgeist und lockte zu Hause bei ihren Heimspielen eine wachsende Zahl von begeisterten Zuschauern mit ihrem fairen und ambitionierten Auftritten an.“ Trotzdem stellt sich die Frage: Wie geht es weiter in Rheydt mit Bundesliga-Squash? Das ist aktuell sehr unsicher. „Wir als kleiner Verein sind auf Dauer nicht aus eigener Kraft in der Lage, finanziell das Abenteuer Bundesliga zu stemmen“, meint Schmitz. „Trotz hervorragender Perspektiven – insbesondere weil auch der Nachwuchs sich im Verein stark entwickelt - wird es wohl ohne Sponsoren nicht mehr weitergehen können.“