Fußball : Sparta nach 2:2 im Derby rauf auf Platz vier

Mit einem leistungsgerechten 2:2 trennten sich im Derby der Staffel 4 Sparta Gerderath und der SV Brachelen in einer Nachholpartie des 16. Spieltages. Noch aus der Hinrunde war gar die Begegnung zwischen VfR Linden-Neusen und Borussia Brand, auch hier gab es keinen Sieger. Nach 90 Minuten hieß es 3:3 (2:1).

Sparta Gerderath — SV Brachelen 2:2 (1:1). In zuvor 18 Punktspielen hieß es für Neuling Sparta Gerderath entweder hopp oder top — Sieg oder Niederlage. Nach dem 1:1 vom Sonntag gegen Arminia Eilendorf war das Remis gegen den SV Brachelen jetzt schon das zweite in Folge. Aber der eine Punkt reichte, um am FC Inde Hahn vorbei auf Platz vier vorzurücken. Die erste Großchance des Spiels bot sich in der 27. Minute allerdings Brachelens Tim Siemons, der nach einem weiten Einwurf in Gerderaths Strafraum an den Ball kam, den dann zwar an Sparta Keeper Sven Krimp, aber auch am Tor vorbeispitzelte.

Drei Minuten später klingelte es dann aber auf der anderen Seite. Einen Freistoß vom Mittelpunkt schlug Sparta-Kapitän Pascal Wilms in Brachelens Strafraum, wo sich Patrick Dömges hochschraubte und ungehindert am verdutzten Jens Meurer vorbei zum 1:0 im Tor unterbrachte. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff des souverän leitenden Schiris Kevin Breuer (Langerwehe) gab's noch einmal Eckball von der rechten Seite für Brachelen. Der hereinfliegende Ball erreichte am langen Pfosten den aufgerückten Innenverteidiger Ramazan Alkan, der mit dem Kopf für Tobias Küppers auflegte, der auch mit dem Kopf den Ball zum 1:1 über die Linie drückte.

Tobias war in der 52. Minute auch Schütze der Brachelener 2:1-Führung, als er völlig ungehindert aufs gegnerische Tor zulaufen und treffen konnte. Routinier Mark Muyzers sorgte aber in der 65. Minute mit einem satten Linksschuss, der halbhoch einschlug, für ein gerechtes 2:2-Endergebnis. Chancen zum Sieg hatten aber beide noch. So Tim Siemons für den SVB und Markus Schär für Sparta.

VfR Linden-Neusen — Borussia Brand 3:3 (2:1). 17. 1:0 Francesco Alberga, 19. 2:0 Maurice Peters, 21. 2:1 Vitali Wagner, 47. 3:1 Roi Vonderbank, 49. 3:2 Jerome Grammerstorf, 63. 3:3 Marc Hölters.

(ass)
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