Fußball-Bezirksliga : Auch die Vorbereitung läuft nicht rund

Sparta Gerderath braucht in der Rückrunde dringend Punkte, um aus der Abstiegszone zu kommen. Die Lage in Sachen Personal und die ersten Testspielergebnisse sind allerdings nicht besonders vielversprechend.

Wie schon die bisherige Spielzeit in der Bezirksliga läuft auch die Vorbereitung auf die Rückrunde bei der stark abstiegsgefährdeten Sparta aus Gerderath nicht rund. Dabei bräuchten die Grün-Weißen gerade in diesen Tagen alle Mann an Bord. Aber Trainer Bernd Nief musste in den bisherigen Testspielen wieder einige Stammspieler ersetzen, war gezwungen, auf Akteure der in der C-Liga beheimateten Reserve zurückzugreifen.

Die machten ihre Sache zwar ganz ordentlich, so richtig ersetzen konnten sie den Ausfall von zum Beispiel den verletzten Wozniak-Brüdern David und Daniel aber nicht. Weil dann zum Meisterschaftsauftakt in Helpenstein (1. März) und beim Nachholspiel in Oidtweiler (5. März) auch noch Kapitän Patrick Knorn wegen eines Urlaubes ausfällt, schwinden die Hoffnungen auf den Klassenerhalt mehr und mehr. Der mit acht Punkten ohnehin schon große Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz schenit kaum noch einholbar. Da wird auch die von Trainer Nief immer wieder eingeforderte Mentalität nicht helfen. Und gerade die hatte Sparta Gerderath im Vorjahr nach einer grandiosen Rückrunde in der Heinsberger Kreisliga A noch die Vizemeisterschaft und damit einen Aufstiegsplatz beschert, nachdem man 2018 abgestiegen war.

Um eventuell doch noch alles zum Besseren zu wenden, hat Trainer Nief in der Vorbereitung auf die Rückrunde vier Einheiten pro Woche vorgegeben, einschließlich der Trainingsspiele. Beim Tabellenzweiten der B-Liga, Staffel 1, den Sportfreunden Uevekoven, setzte es eine 1:4-Niederlage. Gegen den in der Heinsberger A-Liga noch unbesiegten TuS Germania Kückhoven war man beim Wintercup des SV Baal auch ohne Sieg-Chance, unterlag wieder deutlich mit 0:4. Auf der gleichen Veranstaltung reichte es dann gegen den B-Ligisten FC Dynamo Erkelenz wenigstens zu einem 1:1. Den letzten richtigen Härtetest vor dem Meisterschafts-Rückrundenauftakt bestreiten die Spartaner dann am 25. Februar (Veilchendienstag) um 19.30 Uhr, wenn Landesligist FC Union Schafhausen auf der Asche an der Gerderather Spartastraße der Gegner sein wird.

Erstmals mit dabei wird dann der 26-jährige Yunus Kava sein, der sich in der Winterpause den Grün-Weißen angeschlossen hat. Der in Hückelhoven wohnende Mittelfeldspieler kommt vom SSV Körrenzig. Und von ihm verspricht sich Trainer Nief einiges. „Der bringt einiges mit, was uns weiterhelfen kann“, so der Trainer. Nur wenn alle fit sind oder schnell fit werden, dürfte der Klassenverbleib noch möglich sein, aber auch nur dann. Immer gesund und einsatzfähig waren bei der Sparta in der Hinrunde nur Torwart Alexander Bonsels und Philipp Wilms. Und nur die beiden bestritten auch alle bisher gespielten 14 Meisterschaftspartien.