Motorsport: Sieg beim Prolog zum 24-h-Rennen

Motorsport: Sieg beim Prolog zum 24-h-Rennen

Motorsport: Alex Lambertz, 19-jähriger Junior-Racer aus Dremmen und Schüler der Betty-Reis-Gesamtschule, wird auf dem Nürburgring einen mehr als 500 PS starken BMW Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport steuern.

Der Nürburgring ist in diesen Wochen zum sportlichen Zuhause für den Dremmener Nachwuchsrennfahrer Alex Lambertz geworden. Das hat unbedingt mit Tests und Renneinsätzen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft zu tun, die der 19-jährige Schüler der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg als Junior-Driver für den aus Melle stammenden Rennstall Walkenhorst Motorsport bestreitet.

Jetzt teilte er sich auf der Nordschleife der "Grünen Hölle" mit dem Essener Peter Posavac das Steuer des mehr als 500 PS starken BMW Z4 GT3 in der Qualifikation für das Ende Mai an gleicher Stelle stattfindende 24-Stunden-Rennen. Das erste Qualifying startete bei kaltem, aber trockenem Eifelwetter, und als Alex Lambertz für seine Quali-Runden ins Auto stieg, da setzte nicht nur die Dämmerung ein, die 25 Kilometer lange Asphaltpiste hüllte sich auch zunehmend in Dunkelheit. Der Walkenhorst Motorsport Junior betrachtete diese Bedingungen als idealen Realtest für das große 24-h-Rennen. Die Zeit reichte am Ende zum dritten Platz in der Klasse SP9-LG. Im zweiten Qualifying konnte das Walkenhorst-Gespann die Bestmarke sogar noch verbessern (8:39,801 Minuten), auch wenn es beim dritten Platz blieb.

  • Lokalsport : Alex Müller verpasst die Top Ten

Im Prolog für das 24-h-Rennen "fühlte sich unser Auto super an. die Rundenzeiten waren top und konstant, ich bin sehr zufrieden mit meinem Doppelstint", gab Alex Lambertz schließlich zu Protokoll, nachdem er den Boliden wieder an seinen Teamkollegen übergeben hatte.

Nach einer Stunde Pause übernahm der 19-Jährige erneut das Steuer des über 500 PS starken BMW Z4 GT3 und holte den Klassensieg in der Klasse SP9-LG. In den sechs Stunden wurden 40 Runden gefahren, die schnellste mit 8:35.367 gestoppt. "Das ist natürlich ein super Gefühl, da darf man stolz sein und sagt gerne danke an das Team Walkenhorst Motorsport für einen fehlerfreien Job", strahlte Alex Lambertz. Beim 20. Gesamtrang sieht man für das Saisonhighlight (25. bis 28. Mai) mit 103 Fahrzeugen bei einer eventuell verbesserten Einstufung des Z4 GT3 sogar die Möglichkeit, mit dem ein oder anderen Werkswagen mithalten zu können.

(hg)