Fußball: Schwanenberg und Kückhoven daheim gegen das Spitzenduo

Fußball : Schwanenberg und Kückhoven daheim gegen das Spitzenduo

BEzirksliga Zwar will das Heinsberger Quartett Wiedergutmachung für den ausnahmslos erfolglos verlaufenen Spieltag am vergangenen Wochenende. Das aber dürfte zumindest dem Duo SV Schwanenberg (empfängt Spitzenreiter SV Eilendorf) und Germania Kückhoven (Heimspiel gegen den Zweitplatzierten Rhenania Richterich) nur mit einer deutlichen Steigerung gelingen. Steigern müssen sich aber auch der SV Brachelen (er erwartet Linden-Neusen) und auch die Gerderather Sparta auf dem Kunstrasenplatz in Haaren.

Mit erst 19 Punkten steht Brachelen auf der Willi-Over-Anlage gegen Linden-Neusen (18 Punkte) unter Druck, wieder einmal. Die ohnehin knappe Personaldecke ist nach dem Platzverweis für David Kerner in Baesweiler weiter geschrumpft, was wohl nicht nur bei Trainer Jörg Beyel die Sorgen vergrößert hat. Ein Sieg allerdings gegen das Team aus der Stadt Würselen, und alles sähe wieder deutlich rosiger aus.

Völlig neben der Spur präsentierte sich bei der 2:3-Heimniederlage gegen Schlusslicht Yurdumspor Aachen die Gerderather Sparta, deren Auftritt in Haaren so nichts Gutes ahnen lässt. Zudem muss Trainer Bernd Nief auf den gesperrten Stammkeeper Sven Krimp verzichten, der allerdings nach seinem Platzverweis gegen die Aachener vom Noch-A-Junior Marc Michel ganz gut vertreten wurde.

In der Hinrunde bot der SV Schwanenberg dem SV Eilendorf trotz der 0:2-Niederlage über weite Strecken Paroli. Das möchten die "Schwäne" mit Interimscoach Karsten Langenbach natürlich auch am Sonntag wieder tun, bitten dazu den Tabellenführer auf den engen Aschenplatz In der Schlei. Genau da hatten sie letzte Saison schon mal Erfolg gegen den favorisierten Gast, fertigten ihn gleich mit 5:1 ab. Die Voraussetzungen haben sich allerdings verändert. Während Schwanenberg als Vorletzter deutlich den eigenen Erwartungen hinterherhinkt, verweist der von Achim Rodtheut seit Jahren gecoachte SVE auf stolze 21 Auswärts-Punkte mit der imponierenden Torbilanz von 27:4 in sieben Spielen.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge (1:3 in Brachelen, 0:3 bei Linden-Neusen) haben sich wohl auch die letzten Ambitionen einiger Anhänger Germania Kückhovens zerschlagen, die verstohlen noch auf Platz zwei geschielt hatten. Wieder in die Spur zu finden wird am Sonntag auf dem Platz an der Schule aber kaum gelingen, sollten es gegen den Tabellenzweiten wieder drei Gegentore geben. In der Hinrunde auf Richtericher Asche waren es gar fünf, als sich Germania mit einer 1:5-Klatsche auf den Heimweg machen musste. Daran wird Trainer Hermann-Josef Lambertz seine Jungs wohl erinnern und sie bei der Ehre zu packen versuchen.

(ass)
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