Fußball : Schlusslicht nicht unterschätzen

Frauen-Regionalliga: Sportfreunde Uevekoven zu Gast in Düsseldorf.

CfR Links oder eben der vollständige Name: Beim Düsseldorfer Club für Rasenspiele linksrheinisch warten die nächsten Aufgaben auf Frauen-Regionalligist Sportfreunde Uevekoven.

Und die können die Uevekovenerinnen jetzt auch entspannt angehen, haben doch die vergangenen Wochen den deutlichen Trend nach oben gezeigt. Das Zwischenergebnis lautet daher Platz sechs. "Wir haben so eine sehr gute Ausgangslage herausgespielt, dass wir uns im oberen Tabellenmittelfeld festsetzen können", sagt Sportfreunde-Trainer Markus Rothe. Doch ganz so entscheidend ist die Tabellenplatzierung eigentlich nicht, "weil es da auch vom Verein keinen Druck gibt", so Rothe weiter. Wichtig ist vielmehr, dass die Sportfreunde einfach nur wichtige Punkte sammeln.

Am vergangenen Sonntag war Bayer Leverkusen II zu Gast auf Uevekovener Kunstrasen und legte da gut vor. Vom 0:2-Rückstand hatten sich die Uevekovenerinnen nicht abschrecken lassen - im Gegenteil. Trotz einiger schwacher Phasen im Verlauf des Spiels gewannen die Sportfreunde die Kontrolle und letztlich eben auch das Spiel mit 3:2.

In Düsseldorf bekommen es die Uevekovenerinnen mit einem Aufsteiger zu tun, der in Reihen der Grün-Weißen eher unbekannt ist. Markus Rothe: "Das ist bei einem Aufsteiger nun mal so, dass man Zeit braucht. Für uns gilt, dort eine gute Leistung zu zeigen. Ich erwarte einen Gegner, der hinten erstmal kompakt arbeiten wird, um die Lage auszuloten." Uevekovens Trainer will die Düsseldorferinnen, die als einziges Team der Liga noch sieglos sind, bloß nicht unterschätzen - auch wenn CfR schon 23 "Buden" in nur sechs Spielen kassiert hat. "Wir nehmen das Spiel nicht auf die leichte Schulter", so Rothe.

(RP)