Schach : Für Erkelenzer kann sich die Anstrengung lohnen

Schach: In der Verbandsklasse spielten die Schachfreunde Erkelenz gegen das Team von Turm Krefeld II.

In der achten und nunmehr vorletzten Runde der Verbandsklasse fuhren die Erkelenzer Schachfreunde einen klaren Sieg gegen Turm Krefeld III ein. Peter Leinwand (Foto: Ulrich Nachtmann) an Brett 2 und Hanfried Pannen (Br. 8) brachten mit ihren Siegen die Erkelenzer beim Heimspiel in der Aula der Franziskus-Schule am Erkelenzer Zehnthofweg 2:0 in Führung.

Danach folgten drei Remis-Partien durch André Schmitten (Br. 3), Detlef Schott (Br. 4) und Leo Vossen (Br. 7), wonach bereits 3,5 von 8 Brettpunkten für die Erkelenzer Mannschaft zu verzeichnen waren. Als Ulrich Nachtmann (Br. 6) seinen Gegner schließlich durch ein nicht mehr zu deckendes Schachmatt zur Aufgabe zwang, waren die 4,5 Brettpunkte zum Mannschaftssieg bereits geschafft. Es folgten danach noch Punkteteilungen durch Moritz Schaum (Br. 1) und Paul Königs (Br. 5), die damit den 5,5:2,5-Endstand für die Schachfreunde herstellten.

Vor der letzten Runde belegen die Erkelenzer mit nun neun Mannschaftspunkten den geteilten dritten und vierten Tabellenplatz der Verbandsklasse, und zwar gemeinsam mit der ersten Mannschaft des SV Rheydt. Da der Drittplatzierte der Verbandsklasse in diesem Jahr die Aufstiegsberechtigung in die Verbandsliga erhält, lohnt es sich für die Schachfreunde Erkelenz, in der letzten Runde gegen Düsseldorfer SK III allemal noch einmal hart zu kämpfen.

Da aber auch drei Mannschaften absteigen werden, besteht das Kuriosum, dass Erkelenz sich auch noch nach unten absichern muss. Erst mit zehn Mannschaftspunkten besteht bei der diesjährigen Tabellen-Konstellation hierzu die rechnerische Sicherheit. Auch dazu benötigen die Erkelenzer am letzten Spieltag zumindest noch ein 4:4 Unentschieden.