René Lambertz erhält den Goldenen Schuh als bester Torschütze des Erka-Cups

Hallenfußball : Fußballverrückter wird Torschützenkönig

Hallenfußball: René Lambertz erhält für 15 Turniertore den „Goldenen Schuh“.

René Lambertz, Vizekapitän von Bezirksligist SG Union Würm/Lindern, gewann mit seinem Team nicht nur das vom SC 09 Erkelenz ausgerichtete 16. Willy-Stein-Gedächtnisturnier – zum dritten mal als Erka-Cup ausgespielt –, sondern gewann mit 15 Turniertoren auch das Rennen um den „Goldenen Schuh“. Und bester Torschütze wurde Lambertz auch schon vor Wochenfrist beim Schwanenberger Budenzauber, da hatte er elfmal getroffen. Damit nicht genug, war René Lambertz auch beim Qualifikationsturnier in der Vorwoche äußerst erfolgreich, traf unter anderem im Spiel gegen Mittelrheinligist Wegberg-Beeck in der Schlussminute zum 2:2. Insgesamt brachte es Lambertz in Qualifikation und Finaltag – die Union unterlag da erst im Endspiel dem FSV Columbia Donnerberg mit 3:4 (1:0). – auch auf immerhin sechs Treffer. Der 23 Jahre alte Ruricher Jung spielt übrigens seine Seniorenzeit als Aktiver ausschließlich in Lindern, und mit der Union ist er 2017 auch von der A-Liga in die Bezirksliga aufgestiegen. Kein Wunder, dass er für den Verein (fast) alles gibt, spielt er da doch mit seinem Bruder Mark zusammen, der ihn aber weder in Aachen beim Sparkassen-Cup, noch gestern beim Erka-Cup unterstützen konnte, lag der doch mit einer Grippe im Bett. Aber nicht nur Bruder Mark unterstützt ihn, das tut vor allem auch sein Vater Hermann-Josef „Jo“ Lambertz, schließlich ist der seit einigen Jahren Cheftrainer der SG Union Würm/Lindern. Vor dem Eintritt in den Seniorenbereich kickte René Lambertz sechs Jahre in unterschiedlichen Jahrgangsstufen für den FC Wegberg-Beeck. Übernahm auch da schon Verantwortung, wurde unter anderem Kapitän der A-Junioren des Mittelrheinligisten. Wenn dann aber am Nachmittag Bezirksligist TuS Germania Kückhoven ein Spiel auszutragen hatte, war Lambertz auch da aktiv, unterstützte seinen damals dort als Trainer tätigen Vater „Jo“, verdingte sich als Betreuer, Hilfssanitäter, einfach als „Mädchen für alles“. Bewies auch dabei schon, dass er ein positiv verrückter Fußballer ist.

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