1. NRW
  2. Städte
  3. Kreis Heinsberg
  4. Sport Kreis Heinsberg und Erkelenz

Reit- und Fahrverein Erkelenz präsentiert zum 68. Mal das Reit- und Springturnier im Klostergarten von Haus Hohenbusch

400 Reiter in Erkelenz erwartet : Klostergarten als Zentrum des Reitsports

Der Himmelfahrtstag ist traditionell der Starttag: Im Klostergarten von Haus Hohenbusch findet die 68. Auflage des Reit- und Springturniers statt, zu dem der RFV Erkelenz einlädt. Erwartet werden rund 400 Reiter und 600 Pferde.

Mit Recht spricht Bürgermeister Peter Jansen von einem „Klassiker im Veranstaltungskalender der Stadt Erkelenz“. Logisch, dass der Verwaltungschef erneut die Gelegenheit nutzen wird, um im Klostergarten von Haus Hohenbusch die Leistungen der Reiterinnen und Reiter auf dem Dressur- und Springplatz zu beobachten.

Es ist also wieder an der Zeit für das traditionsreiche Reit- und Springturnier, zu dem der Reit- und Fahrverein Erkelenz in diesem Jahr schon zum 68. Mal einlädt. Das Turnier beginnt am Himmelfahrtstag, Donnerstag, 30. Mai, wird am Samstag, 1. Juni, fortgesetzt und feiert sein großes Finale am Sonntag, 2. Juni. Mittendrin sind dann auch wieder Josef Küppers, der Vorsitzende des RFV Erkelenz, und Kristopher Muckel, seit gut einem Jahr als Geschäftsführer im Amt.

„Wir wollen Bewährtes belassen, die Turniertage aber eben auch für Kinder und Familien interessant machen“, sagt Muckel. So hat der Verein beispielsweise sein Prüfungskonzept überarbeitet. Neu aufgenommen sind etwa Springprüfungen für Ü40-Reiter. Dieses Starterfeld ist schon sehr gut besetzt. „Diese Wettbewerbe haben wir für Sonntagnachmittag vorgesehen. Die werden für die Teilnehmer, aber auch für die Zuschauer sehr interessant sein“, sagt Küppers und weist auf die Neuerung an den Turniertagen hin. Damit gemeint ist die Qualifikation zum Ü40-Spring-Cup Rheinland 2019.

Neu ist auch, dass sich der Verein im Bereich des Voltigierens neu positioniert hat und der Arbeit in der Gruppe eine frische Basis verpasst hat, um zeitgemäßer arbeiten zu können. Denn: „Es ist heutzutage schwieriger, ein Turnier durchzuführen, denn in vielen Vereinen verändert sich die Mitgliederstruktur. Darauf muss man reagieren“, meint Josef Küppers, der seine mehr als 50 Helfer, die für ein reibungsloses und mehrtägiges Turnier nötig sind, aus nur wenigen Familien rekrutiert. Küppers: „Das klappt aber, so dass wir zufrieden sind.“

Zurück zum sportlichen Teil: 34 Prüfungen (zwei mehr als noch im Vorjahr) stehen auf dem Turnierplan, wobei die Erkelenzer ihre Wettbewerbe bewusst wieder nur bis zur Klasse M stattfinden lassen. Der Verein geht bei rund 1400 Nennungen von 400 Startern mit 600 Pferden aus. Schon die jüngsten Reiter kommen etwa in der Führzügelklasse zum Zug.

Der Wettkampf ist eine bewährte Veranstaltung im Jahreskalender des Erkelenzer Stadtmarketings. „Das Turnier ist das älteste Schätzchen des Stadtmarketings“, unterstreicht Stephan Jopen, der für die Stadt mit den Planungen des Turniers beschäftigt ist. Für die jüngeren Besucher kündigt er ein Kinderschminken an. Außerdem finden auch wieder die fachkundig geleiteten Führungen über die Klosteranlage statt.

Der Eintritt ist an allen drei Turniertagen frei. Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, kann sich beim Reit- und Fahrverein Erkelenz online unter www.rfv-erkelenz.de informieren.