Nils Schumacher Bundessieger

Nils Schumacher (22) aus Katzem hat sich in den letzten Jahren als erfolgreicher Sportschütze einen guten Namen gemacht. Jetzt kehrte er vom Bundeswettkampf aus Frechen als Bundessieger heim und wurde von den Sportfreunden der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Lövenich und Bezirksbundesmeister Hermann-Josef Kremer gebührend empfangen und gefeiert. Den Titel hatte sich Nils Schumacher in der Klasse der Luftgewehrschützen mit 298 von 300 möglichen Ringen gesichert. Im Mannschaftswettbewerb belegte das Trio aus Lövenich in der Besetzung Ralf Hermanns (278 Ringe), Wilfried Schumacher (281) und Nils Schumacher (298) mit 857 Ringe, den dritten Platz.

Zum ersten Mal in der langen Geschichte der Lövenicher Schützenbruderschaft konnte dieser Erfolg verbucht werden. Bei dieser Gelegenheit wurde an den Erfolg von Georg Hermanns im Jahre 1989 erinnert, der damals als Bundesschützenprinz ins Nysterbachtal zurückkehrte.

Vor dieser Bundesmeisterschaft belegte Nils Schumacher bei der Diözesanmeisterschaft der Historischen Bruderschaften den zweiten Platz mit 294 von 300 möglichen Ringen. Auch nahm Schumacher an der „echten“ Deutschen Meisterschaft auf dem Olympia-Gelände in München-Hochbrück teil. Im starken Feld der 200 besten deutsche Luftgewehrschützen belegte er mit 590 von 600 möglichen Ringen den beachtliche 20. Platz. Dass es nicht zu einem einstelligen Platz reichte, „lag im Finale an den Nerven“, gab er unumwunden zu.

Im Lövenicher Vereinslokal Meier standen die erfolgreichen Bruderschaftsschützen abschließend im Mittelpunkt einer zünftigen Siegesfeier. Nils Schumacher bedankte sich dabei auch bei seinem Arbeitgeber Uwe Wilbrand aus Baal, ist der doch ein großer Förderer der sportlichen Laufbahn des begabten Schützen.

(RP)