Motorsport: Team Leipert fährt als Tabellenführer nach Südfrankreich

Motorsport : Leipert-Team fährt als Tabellenführer nach Frankreich

Motorsport: Das Leipert-Team aus Wegber holt in England den Lauf- und Klassensieg. Damit zollt der Rennstall in Brands Hatch höchste Anerkennung ab.

Nun kennt man auch im Mutterland des Motorsports die im kleinen Wegberger Stadtteil Rath-Anhoven ansässige „Rennfabrik“ Leipert Motorsport: Auf dem Traditionsrennkurs Brands Hatch in der englischen Grafschaft Kent, der Station zum zweiten Lauf der GT4 Blancpain European Series war, machten Luci Trefz (Wüstenrot) und Marcus Paverud (Norwegen) in der PRO-Am-Kategorie durch einen Klassensieg auf sich aufmerksam, während Max Koebolt (Niederlande) und Jan Kisiel (Polen) den zweiten Lauf sogar in der Gesamtheit dominierten, den fachkundigen Zuschauern damit höchste Anerkennung abzollten. Das gefiel natürlich auch der eingespielten Wegberger Boxencrew, die unter Leitung von Teamchef Leipert wiederum einen hervorragenden Job gemacht hatte.

Dass in einem Starterfeld von 34 Rennfahrzeugen der Qualifikation große Bedeutung zugemessen würde, war natürlich auch den Leiperts klar. Und sie legten die Basis zum Erfolg: Startplatz drei für Koebolt auf dem AMG-Mercedes GT4 mit der Startnummer vier, die sechstschnellste Zeit für Youngster Trefz (17), der am Steuer der Startnummer 2 saß. Beide starteten dann im ersten Rennen allerdings nicht wie erhofft zügig, sie verloren Plätze, was auch durch Gelbphasen noch begünstigt wurde. Heiß wurde es erst nach dem Boxenstopp, als Jan Kisiel an P4 von Koebolt übernahm und noch Gesamtplatz vier herausfuhr, während Marcus Paverud von Trefz an P9 übernahm und die Ziellinie als Siebter überfuhr. Das bedeutete zum zweiten Mal in dieser Saison den Klassensieg in der PRO-Am-Kategorie.

Und in Rennen 2 setzten Koebolt/Kisiel noch einen drauf: Auf der 3,908 Kilometer langen Piste zeigte der 24-jährige Pole starke Nerven, schoss von P2 auf die Leaderposition, die er dann mit elf Sekunden Vorsprung an Koebolt übergab. Der Niederländer verwaltete dieses Plus auch in einer Safety-Car-Phase und sah die Zielflagge unter dem Jubel des Teams als Erster. Dieser Erfolg tröste auch über Rang elf von Paverud/Trefz hinweg, bei denen sich der Norweger eine Durchfahrtsstrafe eingehandelt hatte.

Das Leipert-Team freut sich jedenfalls aber jetzt schon darauf, als Tabellenführer nach Südfrankreich zur Grand-Prix-Rennstrecke von Paul Ricard an der Cote d’Azur zu reisen. Dort geht die Serie am 31. Mai und 2. Juni weiter.

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