Motorsport: Leipert holt in Barcelona Klassensieg

Motorsport: Leipert-Quartett holt den Klassensieg

Motorsport: Lamborghini Huracán ST Evo vom Wegberger Rennstall Leipert war bei den 24 Stunden in Barcelona erneut top vorbereitet. An diesem Wochenende geht es mit vier Autos auf den Nürburgring.

In der niederländischen Creventic-24-Stunden-Serie (powered by Hankook) hat sich Leipert Motorsport aus dem Wegberger Stadtteil Rath-Anhoven einen anerkannten Namen gemacht. Nach dem zweiten Rang auf dem Autodromo Algarve im portugisischen Portimao durfte das Team um Ingo Leipert beim 24-Stunden-Rennen auf dem Catalunya-Grand-Prix-Kurs in Barcelona nun in der SPX-Klasse für Special Cars sogar über den Klassensieg jubeln. Das Lenkrad teilte sich in den 650 gefahrenen Rennrunden ein Fahrerquartett, das den wie ein präzises Uhrwerk laufenden Lamborghini Huracán Super Trofeo Evo jederzeit im Griff hatte. Zum GT4-Stammfahrer Marcus Paverud (18, Norwegen) hatten sich wieder Harald Schlotter (54, Deutschland) und Morgan Haber (24, Australien) gesellt. Prima passte auch das neueste Mitglied Anthony Lambert (23, Belgien), der schnell integriert wurde und an die Rundenzeiten seiner Kollegen anknüpfen konnte.

Erster markanter Punkt war die Pole Position für das lange Rennen, denn im Qualifying legte das von MOTUL unterstützte deutsche Team auf dem 4655 Meter langen spanischen Asphaltband 1:48.631 Minuten vor, die von der Konkurrenz nicht mehr zu unterbieten waren. So hörten die Leiperts beim Start des 24-Stunden-Rennens die Ansage von ganz vorne: „Gentlemen, starten Sie die Motoren“. Startfahrer Morgan Haber setzte die Pole-Position gekonnt um, hielt seine Gegner in Schach, und beim Fahrerwechsel zeigte sich die erfahrene Boxencrew von Leipert Motorsport von ihrer professionellen Seite: schnelle Reifenwechsel und schnelles Nachtanken. Der Lamborghini Huracán Super Trofeo Evo bewies einmal mehr, dass er für die Langstrecke genauso gemacht ist wie für die Sprintrennen, und das Fahrerquartett sendete fast identische Rundenzeiten in die Zeitmessanlage. Die „Fastest Laptime“ in Runde 606 in 1:50.250 Minuten. Trotz einiger Führungswechsel an der Front der SPX-Klasse, bedingt durch Code-60-Phasen oder Boxenstopps, holte sich Leipert Motorsport am Ende den Sieg auch durch gute Taktik sowie schnellste Rennrunden. In der Gesamtwertung wurde der Lamborghini Huracan Super Trofeo Evo mit der Startnummer 10 auf P8 abgewunken. Ebenfalls Grund zum Jubeln, immerhin eine Top-10-Platzierung.

Gemeinsam: Das erfolgreiche Fahrerteam und die
Gemeinsam: Das erfolgreiche Fahrerteam und die Crew von Leipert im spanischen Barcelona. Foto: Peter Fryba
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Natürlich wurden der Klassensieg und der Top-10-Platz im Team Leipert gebührend gefeiert. Aber moderat, denn schon am Mittwoch startete die Crew rund um die beiden Teamchefs Ingo und Marcel Leipert bereits zur nächsten Rennveranstaltung, die auf dem Nürburgring abläuft. Auf ihrer Heimstrecke werden die Wegberger dann schließlich mit insgesamt drei „Lambos“ in der Lamborghini Super Trofeo Europe sowie mit einem AMG-Mercedes GT4 in der GT4 Europe Series an den Start rollen.