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Mittelrheinpokal: Der FC Hürth ist für Wegberg-Beeck kein gutes Pflaster

Fussball-Mittelrheinpokal : Hürth – kein gutes Pflaster für Beeck

Beeck tritt im Pokal am Mittwoch beim langjährigen Mittelrheinliga-Rivalen FC Hürth an (Anstoß 19.30 Uhr). Hürth trägt zudem gerade einen Streit mit dem Mittelrhein-Verband aus.

„Hürth ist kein Traumlos, aber es hätte auch schlimmer kommen können“, so hatte Friedel Henßen, Sportlicher Leiter des Regionalligisten FC Wegberg-Beeck, nach der Auslosung des Mittelrheinpokal-Achtelfinals auf Beecks kommenden Pokalgegner reagiert. Am Mittwoch ist es nun so weit, dann treten die Kleeblätter beim langjährigen Mittelrheinliga-Rivalen auf dessen großen Kunstrasenplatz im schmucken Hürther Salus-Park an.

An Hürth hat Beeck grundsätzlich nicht die besten Erinnerungen, kassierten die Schwarz-Roten dort doch schon einige schmerzliche Niederlagen. Und was fast immer galt: Mit Beeck und Hürth trafen in der Mittelrheinliga zwei spielstarke Teams aufeinander, die sich mit offenem Visier auf hohem Niveau beharkten. Davon abgesehen verstehen sich die Verantwortlichen der beiden Vereine traditionell sehr gut.

Für Beecks Trainer Mark Zeh ist es zwangsläufig aber die erste Auseinandersetzung mit Hürth. „Das ist ein unangenehmer Gegner, den wir ernst nehmen“, kündigt er an. Die im Pokal sonst schon mal grassierende Rotationslust gegen unterklassige Gegner dürfte sich bei diesem Kaliber also in sehr engen Grenzen halten. „In Hürth müssen wir 100 Prozent geben, ansonsten können wir da ausscheiden“, warnt Sechser Meik Kühnel. „Wir wollen unbedingt ins Viertelfinale – und wenn es übers Elfmeterschießen gehen sollte“, bekräftigt Kollege Kevin Weggen. Hürth, das nach diesem Spiel Winterpause hat, freut sich aufs Wiedersehen. „Gegen Beeck waren es immer tolle und interessante Spiele mit einem offenen Schlagabtausch. Und diesmal wäre es schön, wenn wir Beeck zumindest in die Verlängerung zwingen könnten“, sagt Hürths Vorsitzender Karl Zylajew.

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Die Hinrunde in der Liga ist für Hürth freilich nicht nach Wunsch gelaufen, belegt der FC mit 21 Punkten doch nur Rang zwölf. Aus den letzten sechs Spielen holte das eigentlich sehr gut besetzte Team des langjährigen Trainers Oliver Heitmann (seit Sommer 2013 im Amt) gar nur zwei Punkte – und das trotz solcher Asse wie Routinier Yousef Keshta (fünf Saisontore), Joseph Mbuyi und Marcel Kaiser (je vier).

Aktuell befindet sich Hürth zudem in einer Auseinandersetzung mit dem Fußball-Verband Mittelrhein (FVM). Für den 24. November war Hürths Nachholspiel in Hennef terminiert – kurzfristig trat Hürth aber nicht an, so erhielt Hennef kampflos die Punkte.

Den Grund erläutert Zylajew: „Erst am Vorabend dieses Spiels hatten wir von der da beschlossenen neuen Corona-Landesverordnung erfahren, die 2G oder einen PCR-Test auch für Spieler vorschreibt. So schnell konnten wir diese Vorgaben aber nicht mehr umsetzen. Daher hatten wir sowohl Hennef als auch den FVM um eine Spielverlegung um eine Woche gebeten. Der ist aber nicht entsprochen worden.“ Daraufhin habe es einen „deutlichen Schriftwechsel“ mit dem FVM gegeben. Zylajew: „Gegen die Spielwertung haben wir Einspruch eingelegt. Wir warten nun auf die Spruchkammer-Verhandlung.“