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Millich erweist sich für Jahn als "Spielverderber"

Millich erweist sich für Jahn als "Spielverderber"

Für Tim Scholz und Dominic Mauritz vom TuS Jahn Hilfarth hätte es ein perfekter Tag werden können. Während Scholz beim 4. Heinz-Sodekamp-Gedächtnis-Turnier des TuS zum besten Torwart gekürt wurde, schnappte sich Mauritz die Torjägerkrone.

Zum Spielverderber wurde aber Roland Millich. Denn der SV holte sich gegen die Gastgeber den Turniersieg durch einen 4:3-Finalerfolg im Siebenmeterschießen — und damit auch das Siegerpreisgeld von 200 Euro. Nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 gestanden.

Mit Hilfarth und Millich hatten sich die beiden besten der 16 Teams für das Endspiel qualifiziert. Beide starteten in der Vorrunde mit drei Siegen. Hilfarth erzielte dabei satte 17:1 Tore, während es die "Roländer" auf 13:2 Treffer brachten. Auch im Viertelfinale gaben sich beide keine Blöße. Die Jahner besiegten Germania Bauchem 3:0, Millich setzte sich 4:0 gegen den FC Rurdorf durch. Noch deutlicher unterlagen die Gegner im Halbfinale. Der STV Lövenich hatte beim 1:5 gegen Millich ebenso wenig eine Chance wie Sparta Gerderath, das gegen Hilfarth sogar mit 0:7 den Kürzeren zog.

Wie das Finale endete auch das Spiel um den dritten Platz zwischen Gerderath und Lövenich mit einem 2:2. Im Siebenmeterschießen setzte sich der STV dann mit 11:10 durch. Hochzufrieden war Organisator Dieter Kunze vom TuS Jahn Hilfarth: "Wir hatten schöne und faire Spiele, mit denen die Schiedsrichter Lutz Zschiesche und Peter Kapell kaum Mühe hatten."

(mom)