Leichtathletik : Langstreckenlauf mit besonderem Reiz

Leichtathletik: Am Sonntag fällt um 10 Uhr am Breuteuilplatz der Startschuss zum 5. Hückelhovener Wepstrom-Lauf.

Zugegeben: Der Wepstrom-Lauf ist sicherlich nicht die größte Laufveranstaltung im Kreis Heinsberg, aber er wartet vielleicht mit der schönsten Streckenführung auf. Auch bei der fünften Auflage ist das Geläuf wieder eine Mischung aus Stadt- und Waldkurs und führt unter anderem am Ufer der Rur bis Körrenzig sowie über den stillgelegten Bahndamm in Baal entlang und durch die Wälder nach Doveren. "Die Strecke ist wunderschön zu laufen", sagt auch Ralf Sester von der Werbegemeinschaft Hückelhoven, die gemeinsam mit dem TuS Jahn Hilfarth wieder die organisatorischen Fäden in den Händen hält. Auf mehr als 300 Teilnehmer hoffen die Organisationen für Sonntag, wenn um 10 Uhr vor dem Rathaus am Breteuilplatz der Startschuss fällt. "Im vergangenen Jahr waren es 304", erinnert sich Sester, "vielleicht gelingt es uns ja, diese Marke zu knacken und über 300 Langstreckenläufer nach Hückelhoven zu holen."

Werbung gemacht haben Sester und seine Mitstreiter dafür schon seit Monaten: "Bei vielen Läufen, bei denen wir gestartet sind, sind wir in bedruckten T-Shirts gelaufen, die auf den Wepstrom-Lauf aufmerksam gemacht haben." Und so verwundert es auch nicht, dass unter der 123 Startern, die sich bereits angemeldet haben, auch viele Auswärtige dabei sind. "Es kommen auch einige Läufer aus den Niederlanden", sagt Jürgen Meuser, Abteilungsleiter der Leichtathleten beim TuS Jahn Hilfarth. Gelaufen werden können wie schon in den Jahren zuvor Marathon, Halbmarathon oder zehn Kilometer - der Zehner kann dabei auch von Walkern und Nordic Walkern in Angriff genommen werden.

Der TuS kümmert sich um die sportliche Leitung, die Streckensicherung in der Innenstadt sowie um die Verpflegung der Läufer und ist dafür mit rund 100 Helfern im Einsatz. Außerhalb der Innenstadt sorgen die Ortsgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Baal, Körrenzig und Doveren sowie die Hückelhovener Ortsgruppe des THW für die Sicherheit der Läufer. Alle Strecken sind DLV vermessen und damit bestenlistenfähig. Neu ist, dass es zum ersten Mal eine elektronische Zeitmessung geben wird. "Da gehen wir mit dem Zahn der Zeit", sagt Steffi Schmitz-Görres, die sich mit Sabine Dannert um die Zeitmessung kümmert, "an der kommt man inzwischen gar nicht mehr vorbei."

Im Ziel gibt es dann für alle Sportler und Besucher die Möglichkeit, bei der AOK Heinsberg einen Gesundheitscheck zu machen, bei dem unter anderem Blutdruck, Blutzucker und der Anteil an Köperfett gemessen werden.

(RP)
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