Tischtennis : Lange Anreise auf fremdes Terrain

Tischtennis: ETV spielt in NRW-Liga heute Nachmittag beim TTG Netphen.

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Tischtennisspieler des TV Erkelenz heute mehr Stunden auf der Autobahn verbringen als an der Platte. Denn der Weg führt die Truppe um Spitzenspieler Frank Picken heute in der NRW-Liga zum TTG Netphen und dessen Heimspielstätte ist rund 200 Kilometer von der Erka-Stadt entfernt. Es ist eine Reise auf fremdes Terrain, denn beide Teams treffen zum ersten Mal aufeinander, lediglich Netphens Nummer eins Martin Biolek ist bekannt, hat er sich doch in der Tischtennisszene längst auch durch Einsätze in höherklassigen Teams einen Namen gemacht. In der bisherigen Saison war er der überragende Akteur seiner Mannschaft, ist nach zehn Einzeln immer noch ungeschlagen.

Unterstützt wird der fleißige Punktesammler von Ferenc Fejer-Konnerth (7:3), Frank Buschhaus (6:6) und Matthias Stötzel (6:3). Dennoch haben die Netphener erst zwei Siege auf dem Konto, was die Erkelenzer ein wenig hoffen lässt, etwas Zählbares auf die lange Heimreise mitnehmen zu können. "Wenn wir alle einen guten Tag erwischen, ist das möglich", gibt sich Picken kämpferisch. Die Grundvoraussetzung ist auf jeden Fall gut: Der TV Erkelenz hat den kompletten Kader an Bord.

(HGi)
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