Landesligist Germania Teveren folgt FC Wegberg-Beeck ins Kreispokal-Endspiel

Kreispokal : Germania Teveren komplettiert Finale

Fußball: Bis zur 75. Minute blieb das Halbfinale des Kreispokals spannend, dann setzte sich der Landesligist mit 3.1 gegen den B-Ligisten 1. FC Wassenberg/Orsbeck durch.

Der FC Wegberg-Beeck trifft im Finale um den Kreispokal auf Landesligist Germania Teveren. Die Germania setzte sich im zweiten Halbfinale des Kreispokals in einer packenden Begegnung mit 3:1 beim 1. FC Wassenberg/Orsbeck durch. Anschließend waren nahezu alle der rund 250 Zuschauer der Meinung, ein tolles Halbfinale gesehen zu haben, zu dem besonders Underdog Wassenberg/Orsbeck seinen Teil beigetragen hatte: „Das war ein typisches Pokalspiel. Ich spreche dem Gegner ein Riesenkompliment aus. Wie ein B-Ligist haben die nun wirklich nicht gewirkt“, war Teverens Trainer Nico Herzog nach dem Abpfiff sichtlich erleichtert.

Zu Beginn der Partie, die vom Unparteiischen Florian Heselmann souverän geleitet wurde, schien es zunächst so, dass der Favorit schnell klar machen wollte, wer das Finale erreicht. Nach rund 15 Minuten gab es einen Eckstoß für die Germania, den Kapitän Tobias Wilhelm maßgerecht für Babacour Ceesay servierte, der dann mit einem schönen Kopfball das 1:0 für den Landesligisten markierte. Nach dem Gegentreffer dauerte es einige Minuten, ehe sich die geschickt gestaffelten Gastgeber wieder gefangen hatten, und auf die wenigen Fehler der Germania warteten, während die eigene Defensive sicher stand. Und dann, nach etwas mehr als einer halben Stunde Spielzeit, vertendelte die Teverner Hintermannschaft den Ball, und die schnelle Hereingabe verwandelte Viktor Bauer trocken zum laut gefeierten Ausgleich (36.).

Mit reichlich Applaus bedacht gingen beide Teams in die Halbzeit, und trotz der drückenden Temperaturen blieb das Spiel nach Wiederanpfiff rassig, denn Wassenberg gab nicht nach und hielt auch körperlich sehr gut mit. Es war jetzt eine offene Partie, die dann in der 75. Minute entschieden wurde. Wieder gab es Eckball für die Germania, diesmal brachte Nico Finlay die Kugel in den Strafraum, und Ceesay bedankte sich mit seinem zweiten Kopfballtreffer. Doch selbst nach dem Tor versuchte der Außenseiter weiter alles, um die Überraschung zu schaffen. Doch es kam, wie es kommen musste: Mit dem Schlusspfiff traf der eingewechselte Mehmet Yilmaz zum 3:1-Endstand.

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Nach dem Abpfiff sah man im Hermann-Gillissen-Stadion an der Weilerstraße in Orsbeck trotz der Niederlage nur zufriedene Gesichter, denn die Mannschaft von Trainer Sven Kuypers hatte sich mehr als prächtig verkauft. Sie war laufstark, taktisch hervorragend eingestellt und fair, was auch Teverens Coach Nico Herzog zu schätzen wusste: „Das hat Spaß gemacht. Der Gegner hat versucht, Fußball zu spielen und nicht mit extremer Härte zu agieren. Das hat diese Truppe auch gar nicht nötig.“

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