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Fußball: Kückhoven mischt munter vorne mit

Fußball : Kückhoven mischt munter vorne mit

Die Germania hegt nach wie vor Aufstiegsambitionen. Arg gefährdet ist im Tabellenkeller dagegen vor allem der SV Brachelen.

Mit sechs Mannschaften stellt der Fußballkreis Aachen zwar immer noch das Gros der Bezirksliga, Staffel 4, ist aber längst nicht mehr so dominant wie in den Spielzeiten zuvor, als er fast regelmäßig Meisterschaft und Aufstieg unter sich ausmachte. Mit dem JSV Baesweiler war zwar ein siebtes Team am Start, das sich aber nach sechs Partien aus der Liga zurückzog.

Und das war schon ein Novum: Vor dem Spiel bei Borussia Brand forderten die Spieler ausstehende Gelder ein, ohne die sie nicht antreten würden. Darauf zog der Verein die Notbremse, mit dem Ergebnis: siehe oben. Für die Saison gemeldet hatte zwar auch die von der Staffel 3 gewechselte Frankonia aus Broich, tat aber schon vor Saisonstart kund, dass man nach zahlreichen Abmeldungen keine wettbewerbsfähige Mannschaft mehr habe und zog daher ebenfalls zurück.

So wetteifern nur noch 14 Vereine, darunter fünf aus dem Kreis Heinsberg und drei aus dem Kreis Düren, und die geben derzeit sogar den Ton mit vor: Germania Lich-Steinstraß ist Tabellenführer, der FC Inden-Altdorf Dritter und der FC Rurdorf Fünfter. Aus Heinsberger Sicht hält da aktuell nur der TuS Germania Kückhoven als Vierter mit. Allerdings bietet die Tabelle zur Halbzeit ein mehr als schiefes Bild. So sind von den 91 Partien der Hinrunde bislang gerade mal 71 tatsächlich ausgetragen worden — noch 20 sind also nachzuholen.

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Am härtesten treffen wird es da wohl Sparta Gerderath, für die es mit ihren erst neun gespielten Partien (zum letzten Mal um Punkte aktiv war Gerderath am 4. November beim 0:0 gegen Inden/Altdorf) terminlich ganz schön eng werden könnte.

(ass)