Fußball: Kuckum wieder die Nr. 1

Der neue Stadtmeister hatte in der Vorrunde allerdings auch Glück, kam "nur" als bester Tabellenzweiter weiter. Titelverteidiger Lövenich schon in der Vorrunde raus. Gastgeber sorgten für prima Organisation.

Mit einem im Finale souverän herausgespielten 4:0 gegen Bezirksligist SV Schwanenberg setzte sich A-Ligist SV Niersquelle Kuckum wieder mal die Erkelenzer Stadtmeisterkrone der Seniorenfußballer auf. Tobias Hamann, Mario Gisbertz, Jimmy Brandt und Christof Scheufen ließen dem guten Dominic Pöhland im "Schwäne"-Tor mit ihren Treffern keine Chance, konnten relativ ungehindert einschießen. Während Kuckums Spielertrainer Fatih Süngü mit seinen Schützlingen natürlich hochzufrieden sein durfte, war Schwanenbergs Coach Frank Strothkämper ob der Finalleistung seiner Mannschaft dies hingegen ganz und gar nicht: "Da hat meine Mannschaft gegen zweifellos starke Kuckumer aber auch fast alles falsch gemacht, was man auch nur falsch machen konnte".

Foto: Laaser

Das hatte in Vorrunde und Halbfinale noch ganz anders ausgesehen. Da setzten sich die "Schwäne" nach Siegen in der Vorrundengruppe A gegen Holzweiler (2:0), Gerderath (3:0) und Golkrath (8:1) nicht nur souverän an die Tabellenspitze, sondern besiegten auch den Turnierfavoriten TuS Germania Kückhoven (Erster der Gruppe B) im Halbfinale mit 2:1. Siegtorschütze für Schwanenberg hier der Ex-Kückhovener Daniel Wolter, der Tim Hoffmann im TuS-Gehäuse mit einem Flachschuss bezwang.

Im anderen Halbfinale standen sich der VfR Granterath als souveräner Sieger der Gruppe C und der SV Kuckum gegenüber, der "nur" als bester Tabellenzweiter in die Schlussrunde einziehen durfte. Hätten sich im letzten Spiel dieser Gruppe der VfR Granterath und Viktoria Katzem auf ein Remis geeinigt, wäre für Kuckum mit sechs Punkten bereits das Aus gekommen. Aber Granterath ließ gegen Katzem erst gar keine Spekulationen aufkommen, fertigte die klassenhöhere Viktoria mit 6:1 ab. Das hatte aber wohl zu viele Körner gekostet, war beim 0:2 gegen Kuckum dann chancenlos, musste sich mit dem kleinen Finale begnügen. Aber auch dort hatte man eigentlich keine echte Siegchance, unterlag auch dem TuS Kückhoven mit 0:2. Zuvor besiegte im Spiel um Platz fünf Bezirksligist Sparta Gerderath den A-Liga-Vertreter Viktoria Katzem 3:2.

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Die endlich mal wieder tolle Stimmung in der Halle ist natürlich wohl auch der Tatsache geschuldet, dass sich die weit über 300 zahlenden Zuschauer über insgesamt 129 Tore freuen durften, und das in insgesamt 23 Spielen über jeweils 15 Minuten Dauer. Für den "Budenzauber" wie prädestiniert ist aber auch die Karl-Fischer-Sporthalle, mit der die Stadt Erkelenz zu recht Werbung machen kann, und auch macht. Da durfte bei der Siegerehrung mit Peter Jansen natürlich auch nicht der "Erste Bürger" der Stadt fehlen, dem mit der Wanderpokalübergabe an die "Niersquellkicker" naturgemäß der größte Jubel entgegen brandete. Fast so wie im letzten Jahrzehnt, als die Kuckumer mit ihrem Anhang immer schon für richtig Ramba-Zamba in der Halle gesorgt hatten, und das auch da schon oft sehr erfolgreich.

Selbstverständlich gratulierten auch Stadtsportverbands-Vorsitzender Heinz Musch, die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Honold-Ziegahn und der Vorsitzende des ausrichtenden TuS Germania Kückhoven, Karl-Heinz Engling. Zudem durfte sich Engling als Cheforganisator über eine rundum gelungene Veranstaltung freuen, dabei tatkräftig unterstützt von Obmann Wilfried Küppers sowie den "Assistenten" Markus Dautzenberg, Stefan Lambertz und Marc Geneschen.

Hochzufrieden war man auch mit der Leistung der Schiris Bernhard Lua (SV Breberen), René Heinen (SC Wegberg) und Martin Schieren (TuS Hilfarth), die unaufgeregt alles fest im Griff hatten.

(ass)