Fußball : Kuckum hat nichts zu verschenken

Kreisliga A: Im Kampf um den Aufstieg geht es eng zu. Da darf sich aus dem Spitzentrio keiner unnötige Punktverluste leisten - vor allem nicht zu Hause.

Heute Abend um 19.30 Uhr wird der 22. Spieltag der Kreisliga A in Kuckum auf Asche angepfiffen. Dort erwartet der SV Niersquelle Kuckum den SV Schwanenberg. Nach dem spektakulären 5:3 in Golkrath am vergangenen Spieltag will die Mannschaft von Trainer Jörg Pufahl auch gegen die Schwäne wieder auf Torejagd gehen, denn der Kampf um die Tabellenspitze ist ganz eng, da sollten auf eigenem Platz keine Punkte verschenkt werden.

Zu einem interessanten Aufeinandertreffen kommt es Sonntag ab 15 Uhr auf der Sportanlage "En de Meer". Da spielen die Sportfreunde Uevekoven gegen den 1. FC Heinsberg-Lieck, zwei Mannschaften, die jeweils ihre letzten drei Begegnungen gewinnen konnten. Während sich die Sportfreunde mit Coach Bernd Nief weiter vom Tabellenende entfernen wollen, geht es für die Kreisstädter darum, sich keine Blöße im Aufstiegskampf zu geben.

Eine schwere Aufgabe muss Spitzenreiter VfJ Ratheim bewältigen: Die Mannschaft von Trainer Sebastian Birwe tritt beim SV Breberen im Selfkant an, wo schon so manch ein Team gestolpert ist. Bleibt abzuwarten, in welcher Verfassung sich der Platz in Breberen präsentiert, wo zuletzt einige Begegnungen ausfielen.

Trotz des 1:1 in der Vorwoche gegen Immendorf kann man den SV Helpenstein bislang wohl als die "Mannschaft der Rückrunde" bezeichnen. Als Favorit fährt die Mannschaft der drei Orte Arsbeck, Dalheim und Wildenrath zur SVG Birgden/Langbroich/Schierwaldenrath, womit dann insgesamt sechs Ortschaften am Spiel beteiligt sind. Bei der SVG will Trainer Frank Strothkämper das Ruder noch herumreißen und seine Trainerkarriere, die nach Saisonschluss endet, nicht mit einem Abstieg abschließen. Noch befindet sich sein Team allerdings auf einem der Plätze, die den Abgang in die B-Liga bedeuten würden.

Nur ganz knapp über dem Strich steht aktuell der SV Brachelen. Da zählen eigentlich nur Siege, doch ob dieses Unterfangen beim FC Wanderlust Süsterseel gelingt, scheint mehr als fraglich. Die Mannschaft von Maik Schiffers muss einen Sahnetag erwischen, um im Selfkant zu überraschen.

Beim 2:2 gegen Ratheim in der Vorwoche zeigte Schlusslicht FSV Geilenkirchen, dass man sich an der Wurm durchaus noch nicht aufgegeben hat. Aber soll der Punktgewinn vergoldet werden, ist eine Niederlage bei FC Randerath/Porselen verboten.

Weiter spielen: SV Waldenrath/Straeten - Germania Hilfarth, Rhenania Immendorf - SV Golkrath. Die Partien werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

(mom)
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