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Kreissportbund Heinsberg präsentiert Qualifizierungsprogramm 2019

Kreissportbund Heinsberg : KSB macht Vereine und Übungsleiter fit

Die Qualifizierung im Sport steht beim Kreissportbund Heinsberg hoch im Kurs. Nicht nur zwischen den Zeilen ist im Programm daher zu lesen: Im Sport steckt Bildung. Optimale Rahmenbedingungen sollen geschaffen werden.

„Unser Kernziel besteht darin, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit möglichst viele Menschen im Kreis Heinsberg mit Spaß und unter zeitgemäßen Bedingungen, Sport im Verein treiben können.“ Ronnie Goertz, Vorsitzender des Kreissportbundes Heinsberg, bringt es in seinem Vorwort so auf den Punkt. Geschrieben steht es in dem umfassenden Programm, das der KSB zum Thema Qualifizierung im Sport herausgebracht hat und in dem intensive Aus- und Fortbildungsangebote zu finden sind und das auf gesellschaftliche Herausforderungen reagiert.

„Mit unseren Angeboten wollen wir noch spezifischer werden“, sagen Katrin Goertz und Berit Baumeister, die beim KSB am Programm gearbeitet haben. Sie beobachten genau die aktuellen Entwicklungen und blicken dabei auch weit über den Tellerrand hinaus. Katrin Goertz: „Künftig wird es noch wichtiger werden, uns mit den Sportbünden Nordrhein-Westfalens zusammenzusetzen.“ Wichtig deshalb, weil jeder einzelne fit für die Zukunft sein muss. Denn: Im Sport steckt Bildung – auf vielerlei Ebenen, darum will der KSB ein verlässlicher Partner im Bereich der Qualifizierung bleiben und die Sportvereine (Im Kreis Heinsberg sind dem KSB 280 Vereine angeschlossen) bei der Bewältigung der Herausforderungen bestmöglich unterstützen.

Der Kreissportbund Heinsberg schöpft aus einem Pool von Fachreferenten, die jeweils auf ihr Gebiet spezialisiert sind. Wie Katrin Goertz und Berit Baumeister – das beim KSB zuständige Team für Qualifizierungen – übereinstimmend sagen, sei das Thema Prävention und Rehabilitation ein großer Bestandteil des Angebots, zu dem mittlerweile auch der Bereich Orthopädie zählt. Was genau die Vereine wünschen, versucht der KSB anhand von Feedbacks zu ermitteln. „Dabei spielt natürlich eine Rolle, dass wir diese auch bekommen“, betont Katrin Goertz. Die Vereinsvorstände macht der KSB darüber hinaus im modernen Vereinsmanagement fit – unerlässlich, um als Verein in Zukunft bestehen zu können.

Das Qualifizierungsprogramm deckt übrigens Bereiche für jedes Alter an. Los geht es beispielsweise mit dem Block, der die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen anspricht, und führt letztlich zu den Feldern, bei dem es gezielt um Angebote für Senioren geht. Und: Logisch, dass der KSB Qualifizierungsangebote schon für Jugendliche ab 13 Jahren macht. Sie können sich etwa zu Sporthelfern ausbilden lassen, um sich dann im eigenen Verein aktiv mitgestaltend einbringen zu können. Von hier an legt der KSB Grundlagen, die weiter über die bekannten C-Lizenzen bis hin zu den ganz spezifischen Angeboten führen.

Unterm Strich profitieren die Sportvereine enorm vom KSB-Angebot, unterm Strich profitiert die Gesellschaft davon. KSB-Vorsitzender Ronnie Goertz begründet dies so: „Wir sind der Überzeugung, dass durch Bewegung, Spiel und Sport nicht nur die eigene Lebensqualität und die Zufriedenheit mit sich selbst verbessert, sondern auch ein Beitrag zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung und der anderer Menschen geleistet werden kann.“