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Kreispokal: Der haushohe Favorit aus Beeck zieht locker ins Halbfinale ein

Kreispokal : Beecker sind nicht zu stoppen

Spiel des Tages:Der Mittelrheinligist siegt gegen TuS Germania Kückhoven locker mit 5:1.

Vor guter Kulisse fuhr der Mittelrheinligist im heimischen Waldstadion den erwarteten Sieg im Viertelfinale des Kreispokals ein. Weil der Platz in Kückhoven gerade erst für den Meisterschaftsbetrieb hergerichtet wird, hatte der Bezirksligist das Heimrecht an den FC abgetreten, und dessen Platz präsentierte sich wieder mal in einem hervorragenden Zustand.

Und auf dem ging es dann meist nur in eine Richtung: Richtung Kückhovener Tor, und in dem stand mit Mirco Schopphoven nicht nur der Kapitän des TuS, sondern der an diesem Abend auch auffälligste Akteur. Gleich reihenweise stoppte er – vor allem in der zweiten Halbzeit – Beecks Angreifer, stellte sich ihnen immer wieder in den Weg, und machte das Ergebnis damit mehr als erträglich.

Aber auch seine Mannschaftskameraden wehrten sich nach Kräften, und versuchten alles, Gegentreffer zu vermeiden. Als in der 18. Minute aber auch noch Innenverteidiger Sebastian Kallabis verletzt vom Platz musste, musste man schon schlimmeres befürchten, schließlich stand TuS-Trainer Dirk Valley wegen Verletzungen und Urlaub eh nur eine Rumpftruppe zur Verfügung. Sogar der Mittvierziger Marc Pistor – ansonsten Co-Trainer – rückte in die Stammelf, und machte seine Sache gut, hielt bis zum Schlusspfiff durch.

Fehlte dem FC Wegberg-Beeck zunächst noch der richtige Drive, holte er das zwischen der 25. und 29. Minute nach. Zum 1:0 traf Thomas Lambertz gegen seine Kameraden aus gemeinsamen Kückhovener Tagen mit einem Flachschuss (25.) Als Marcel Nickels dann in der 29. Minute Beecks Kapitän Sebastian Wilms zu Fall brachte, verwandelte Armand Dravina den fälligen Strafstoß zum 2:0 (29.) Noch in der gleichen Minute umkurvte Beecks Zugang Sakae Iohara TuS-Keeper Schopphoven, und schob zum 3:0-Pausenstand ein.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhten Norman Post (52.) aus kurzer Distanz und der eingewechselte Tim Blättler per Kopf (62.) für den haushohen Favoriten dann auf 5:0. Wer jetzt mit einem Beecker Kantersieg rechnete, wurde aus Kückhovener Sicht angenehm überrascht. Trotz schwindender Kräfte trauten sich jetzt auch mal die Germanen nach vorne. Als in der 75. Minute der nach vorn stürmende Murat Teber kurz vor der Strafraumgrenze gefoult wurde, gab es natürlich Freistoß. Und den zwirbelte Robin Reiff-Horst mit seinem starken linken Fuß genau in den Torwinkel, es hieß nur noch 1:5, Kückhoven hatte damit überraschend den Schlusspunkt gesetzt.

Wegberg-Beeck: Aretz – Zayton (ab 57. Geiser), Leersmacher, Hühne, Post – Drevina, Fujiyoshi (ab 57. Tobor), Wilms (ab 57. Blättler) – Iohara, Hasani, Lambertz.

Kückhoven: Schopphoven – Kallabis (ab 18. Fabian), Süleyman Teber, Pistor, Nickels – Murat Teber, Ait-Kassi (ab 87. Köpp), Reiff-Horst – Grondowski, Adamu (ab 78. Speier), Baysal.

Schiedsrichter: Martin Schieren (Hückelhoven).

Assistenten: Peter Kapell, René Heinen.