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Kreispokal: B-Ligist 1. FC Wassenberg/Orsbeck zieht in Vorschlussrunde ein

Kreispokal : 1. FC Wassenberg/Orsbeck steht im Halbfinale

So verliefen die anderen drei Partien: Der B-Ligist gewinnt das Duell gegen den Ligarivalen Rhenania Immendorf mit 1:0.

B-Ligist 1. FC Wassenberg/Orsbeck hat den Sprung in das Halbfinale des Kreispokals durch einen zwar knappen, aber hochverdienten 1:0-Erfolg gegen Rhenania Immendorf geschafft. In der Vorschlussrunde heißt der Gegner nun Germania Teveren aus der Landesliga. Die Germania hatte sich im Duell der Liga-Konkurrenten mit 2:1 gegen Union Schafhausen durchgesetzt und sich damit für die Niederlage im Vorjahresfinale revanchiert. Ein hartes Stück Arbeit hatte Bezirksliga-Aufsteiger 1. FC Heinsberg-Lieck zu bewältigen: Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit setzte sich die Mannschaft von Trainer Daniel Heinen 1:0 beim SC Selfkant durch.

1. FC Wassenberg/Orsbeck – Rhenania Immendorf 1:0 (1:0). Der 1. FC Wassenberg/Orsbeck setzt seine Erfolgsserie unter dem neuen Trainer Sven Kuypers im Kreispokal fort. Das Ergebnis mag knapp klingen, aber die Spielanteile auf dem Platz waren eindeutig zugunsten des FC verteilt. Nach einem schönen Wassenberger Angriff wurde Fabian Valicek im Strafraum gefoult, woraufhin Schiedsrichter Michael Kranz auf Strafstoß entschied. Entgegen der alten Regel trat der Gefoulte selber an und traf zum 1:0 für die Gastgeber (14.). Im Anschluss war von einem Aufbäumen der Gäste wenig zu sehen, zu überlegen agierten die Platzherren. Einziges Manko war, dass kein weiterer Treffer gelang, der schon früh zur Beruhigung der zahlreichen Zuschauer beigetragen hätte. Am Ende zog der 1. FC Wassenberg/Orsbeck hochverdient in das Halbfinale des Kreispokals ein. Nach der Partie wurde an der Weilersraße noch kräftig gefeiert.

Germania Teveren – Union Schafhausen 2:1 (0:0). Extrem von Taktik geprägt, heiß es im Duell der Landesligisten lange 0:0. Zwar bemühten sich beide Teams, doch zumeist war am gegnerischen Strafraum Schluss. Wieder einmal Teverens Torschütze vom Dienst, Alexander Back, war es, der seine Germania in Führung brachte (79.). Nur fünf Minuten später beseitigte Babacour Ceesay mit seinem Treffer zum 2:0 alle Zweifel, wer in das Halbfinale einzieht. Doch die Gäste ließen sich keinesfalls hängen, und wurden immerhin noch mit dem 1:2 durch ein Tor von Stefan Jörling (90.) belohnt. Mehr war nicht drin für die Union von Trainer Jochen Küppers an diesem Pokalabend.

SC Selfkant – 1. FC Heinsberg-Lieck 0:1 (0:0). Der stark mitspielende B-Ligist wehrte sich bis in die Nachspielzeit erfolgreich gegen den Aufsteiger in die Bezirksliga. Dementsprechend war auch die Spielanalyse von Heinsbergs Coach Daniel Heinen: „Wenn wir hier den Platz als Verlierer verlassen, dürfen wir uns auch nicht beschweren.“ So aber brachte der Favorit auf schwer zu bespielbarem Platz in Havert das Spiel über die Bühne, auch wenn das Tor freilich erst in der Nachspielzeit durch Florent Sadikou fiel.