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Kreisliga A: SV Roland Millich ist mittendrin im Aufstiegsdreikampf

Hinrundenfazit SV Roland Millich : Mittendrin im Aufstiegsdreikampf der Kreisliga

Aktuell grüßt der SV Roland Millich von der Tabellenspitze der Kreisliga A, doch das Rennen gegen den SC 09 Erkelenz und Ay Yildizspor Hückelhoven ist enorm eng. Für den bisherigen Erfolg ist vor allem auch das gefähgrliche Sturm-Duo der Brandt-Elf verantwortlich.

Im spannenden Dreikampf an der Tabellenspitze der Kreisliga A Heinsberg, hat der SV Roland Millich aktuell die Nase ganz vorn. Mit 35 Punkten ist Ay Yildizspor Hückelhoven als Tabellenzweiter zwar punktgleich, aber Millich steht um ein einziges Tor in der Differenz besser da. Als dritter im Bunde, befindet sich der SC 09 Erkelenz mit drei Zählern weniger auf Platz drei, hat jedoch noch ein Spiel nachzuholen. Somit erfüllt die Mannschaft von Trainer Nils Brandt auch die Zielsetzung, denn „oben mitspielen“ wollte man durchaus an der Gronewaldstraße. 

Wie war der Saisonverlauf?

Nach der unfreiwilligen Corona-Pause in der abgebrochenen Vorsaison, brauchten die Roländer ein wenig Zeit, um in Tritt zu kommen. So unterlagen die Schwarz-Gelben gleich zum Saisonstart mit 0:2 beim SV Golkrath, das anschließende Heimspiel ging gegen Ay Yildizspor mit 4:5 verloren. Der erste Sieg der Spielzeit gelang schließlich am dritten Spieltag, als es gegen die SVG Birgden/Langbroich/Schierwaldenrath 4:0 hieß. Den endgültigen Wendepunkt sah Trainer Brandt rückblickend ab dem siebten Spieltag: „Nach den anfänglichen Schwierigkeiten hat sich meine Mannschaft ab dem Zeitpunkt extrem stark präsentiert, so dass ich wirklich sagen kann, dass ich sehr stolz auf die Truppe bin. In den ersten Partien nach der Corona-Unterbrechung brauchten einige Spieler noch etwas Zeit, um in den Rhythmus zu finden.“ Und stolz kann der Coach mit Recht sein, denn nach der überraschenden 1:2-Niederlage beim TuS Germania Kückhoven am sechsten Spieltag, verlor Millich anschließend kein Spiel mehr, blieb zehnmal ungeschlagen, wobei neun Siegen lediglich ein Unentschieden beim 3:3 gegen den SV Breberen entgegenstand. Dieser deutliche Aufwärtstrend führte dazu, dass die Roländer seit mehr als vier Wochen bis zur Winterpause immer unter den Top drei der Liga standen, und diese nun sogar anführen.

  • Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
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  • In der Offensive hapert es noch:
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Was lief gut ?

Sicherlich gehören immer viele Leute zu einer funktionierenden Mannschaft. Doch in Millich hat man in der Offensive schon ein echtes Faustpfand zu bieten. Mit Pascal Schostock, der bereits 16 Treffer auf seinem Konto hat, und Danny Richter (neun Tore) verfügt der SV über eine geballte Sturmkraft, denn immerhin haben die beiden Angreifer für 25 der insgesamt 42 erzielten Tore gesorgt. Überdies zeigte sich die Elf auf fremden Plätzen stark, und verließ bereits sechsmal das Feld als Sieger. Positiv ist auch die qualitative Breite des Kaders. Wenn mal ein Akteur nicht dabei war, wurde dieser zumeist perfekt ersetzt, was auch Nils Brandt gefällt: „Durch die Breite unseres Kaders, können wir auch Ausfälle in den meisten Fällen gut kompensieren, und jedes Spiel mit Respekt, aber auch mit einer gehörigen Portion Optimismus angehen.“

Was muss besser werden?

Bei der hohen Zielsetzung, und in Anbetracht der Tatsache, dass es an der Tabellenspitze der Liga messerscharf zugeht, müsste Millich noch konsequenter in den Heimspielen auftreten. Sollte hier noch mehr gepunktet werden, und die Auswärtsstärke beibehalten werden, spielt der SV Roland bis zum Schluss ganz oben mit. Voraussetzung ist allerdings, dass die Truppe diesmal sofort wach aus den Startlöchern kommt. 

Personal und Neuzugänge:

Bislang vermeldet der Verein zwei neue Aktive, die nun nach der Winterpause im Millicher Kader stehen. Für die Position im Tor kommt Schlussmann Fabian Stecker vom SV Helpenstein an die Gronewaldstraße. Hier erhofft sich der 24-Jährige mehr Spielzeit, als zuletzt beim Fusionsclub. Von Dynamo Erkelenz wechselt Jan Schaper nach Millich. Der Angreifer, der zuvor viele Jahre beim VfJ Ratheim aktiv war, kam in Erkelenz zu zehn Einsätzen, und war dabei sechsmal als Torschütze erfolgreich. 

So sieht die Vorbereitung aus:

Um gut vorbereitet in die Rückrunde zu kommen, stehen für den SV Roland Millich vier Testspiele auf dem Programm. Zunächst geht es am 23. Januar um 14.30 Uhr gegen den Aachener A-Ligisten Teutonia Weiden. Auswärts tritt die Brandt-Elf am Donnerstag, 3. Februar zum Vergleich an. Dann wird bei Alemannia Lengersdorf aus der Kreisliga A Düren gespielt. Am 6. Februar gastiert man um 15 Uhr bei den Sportfreunden Neuwerk. Zum Abschluss steht am Sonntag, 13. Februar das Testspiel beim SV Brachelen an. Anpfiff ist um 14 Uhr.