Noch punktlos in der A-Liga Schwanenberg steht gegen Dynamo bereits unter Erfolgsdruck

Fußball-Kreisliga A · Sechs Spiele, keinen einzigen Punkt: Der Saisonstart für den SV Schwanenberg in der A-Liga ging schief. Gegen Aufsteiger Dynamo Erkelenz braucht es die Kehrtwende.

 Szene aus der Vorsaison gegen Golkrath: Schwanenberg gelang damals souverän als Aufsteiger der Klassenerhalt.

Szene aus der Vorsaison gegen Golkrath: Schwanenberg gelang damals souverän als Aufsteiger der Klassenerhalt.

Foto: Nipko

Am sechsten Spieltag wartet der SV Schwanenberg noch immer auf die ersten Punkte. Der nächste Versuch startet am Sonntag ab 15 Uhr, wenn Aufsteiger Dynamo Erkelenz zu Gast ist. Eine deutliche Schwäche der Mannschaft von Spielertrainer Sinan Kapar war bislang die Torausbeute: Lediglich viermal wurde der gegnerische Torwart überwunden – bei gleichzeitig 14 Gegentreffern. Fairerweise muss man erwähnen, dass die die bisherigen Gegner fast alle ins obere Regal der Liga gehören. Zuletzt unterlag Schwanenberg beim SV Niersquelle Kuckum mit 1:3, einem Team mit höheren Ambitionen. Gleiches gilt auch für Union Schfhausen II (2:5), den SV Waldenrath-Straeten (0:2) und auch Roland Millich (1:3).

Ärgerlicher war da schon das 0:1 auf eigenem Platz gegen Germania Bauchem, das sich eigentlich auf Augenhöhe mit Schwanenberg befindet. So werden die Worte, die Sinan Kapar zuletzt sagte, immer dringlicher: „Wir müssen endlich anfangen, mal Punkte mitzunehmen.“ In der Vorsaison hatte der SV Schwanenberg die Klasse relativ frühzeitig gesichert. Das sollte auch in dieser Spielzeit der Fall sein.

Besser siehts aktuell bei Gegner Dynamo Erkelenz aus. Zwar hatte es am vorigen Sonntag eine deutliche 0:4-Heimniederlage gegen Germania Hilfarth gegeben, doch bis dahin waren der Aufsteiger noch ungeschlagen. „Gegen Hilfarth haben wir gegen einen starken Gegner verdient verloren. Vielleicht etwas zu hoch. Aber insgesamt ist die Mannschaft gut angekommen in der Liga. Wir wollen auch weiterhin versuchen, unseren Spielstil zu pflegen“, sagte einer beiden Dynamo-Trainer, Stanislav Makarov, der gemeinsam mit Thorsten Berg die Geschicke der Erkelenzer leitet.

Am Sonntag nun lastet der Druck auf Schwanenberg, das im Heimspiel die ersten Zähler einfahren sollten, bevor man erst einmal im Keller festhängt. Dynamo kann die Begegnung vielleicht etwas lockerer angehen, will aber die drei Punkte gerne mitnehmen.

Zum Spitzenspiel kommt es an der Hilfarther Callstraße, wo die heimische Germania als Gast Ay-Yildizspor Hückelhoven zum Derby empfängt: „Das ist für mich absolute Topspiel der Hinrunde“, sagt René Reinartz, Vorsitzender in Hilfarth. Die Germania als Aufsteiger will seine bislang fast durchweg guten Vorstellungen fortsetzen, während die Gäste weiterhin am Ziel Aufstieg arbeiten werden.

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