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Kreisliga A: Millich trifft auf Hilfarth im Duell der Enttäuschten

Roland Millich trifft auf Hilfarth : Das Kreisliga-Duell der Enttäuschten

Vor der Saison hatten sich Roland Millich und Germania Hilfarth viel vorgenommen, beide Hückelhovener Vereine haben allerdings keinen guten Saisonstart hingelegt. Nun treffen die beiden Teams zum Derby am Sonntag aufeinander.

Wenn es am Sonntag um 15 Uhr im Willi-Waldhausen-Stadion an der Gronewaldstraße zur Begegnung des siebten Spieltages der Kreisliga A Heinsberg zwischen dem SV Roland Millich und Germania Hilfarth kommt, ist das nicht allein ein Hückelhovener Stadtderby. Es ist vielmehr auch ein Aufeinandertreffen zweier Teams, die bislang in der noch jungen Saison den eigenen Erwartungen hinterherhinken.

Die Roländer, die vor der Saison das Ziel „oben mitspielen“ ausgerufen hatten, finden sich aktuell lediglich auf dem zwölften Tabellenplatz wieder. Dabei verlief die Spielzeit durchaus wellenförmig. Der Auftakt wurde gleich mit zwei Niederlagen versemmelt. Als anschließend zwei Siege folgten, schien der SV die Kurve frühzeitig zu kriegen, das folgende 2:2 im Heimspiel gegen den SV Scherpenseel-Grotenrath dämpfte die Euphorie wieder ein wenig. In der Vorwoche gab es dann eine 1:2-Niederlage bei Germania Kückhoven. In den sechs absolvierten Partien traf Millich bisher zwölf Mal ins gegnerische Gehäuse Sowohl Pascal Schostock, als auch Danny Richter, der immerhin über Regional- und Mittelrheinerfahrung aus seiner Zeit beim FC Wegberg-Beeck vorweisen kann, waren jeweils viermal treffsicher. Vier weitere Tore verteilen sich auf den Rest des Kaders. 

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Noch ein wenig schlechter sieht es aktuell bei Germania Hilfarth aus. Platz 16 bei satten 19 Gegentreffern und nur vier Zählern auf der Habenseite. Und dabei gab es noch keinen sportlichen Sieg für die Germania, denn drei Punkte erhielt der Verein von der Rur am grünen Tisch, da Germania Teveren II zum Spiel in Hilfarth nicht angetreten war. Bleibt nur das Unentschieden, das beim 1:1 gegen den SC 09 Erkelenz sogar auch noch überraschend war. Es ist also deutlich, woran es an erster Stelle hakt, die Germania muss hinten sicherer stehen, denn immerhin hat nur Teveren II durch seine teilweise sehr hohen Niederlagen mehr Tore kassiert. 

Es wird also durchaus schon eine richtungsweisende Partie am Sonntag. Roland Millich kann bei einem Erfolg das obere Mittelfeld ins Visier nehmen, und Selbstvertrauen tanken. Allerdings brauchen auch die Gäste dringend einen Dreier, denn ansonsten kann es passieren, dass man vorerst in den tiefen Kellerregionen der Tabelle feststeckt. Und dann dürfte das selbstgesetzte Ziel zunächst mal in weite Ferne rücken. Bei Germania Hilfarth hatten sich die Verantwortlichen nämlich vorgenommen, die Saison zumindest auf einem einstelligen Tabellenplatz zu beenden.